Energie: Grafschaft beim Strom auf Sparkurs | GA-Bonn

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Grafschaft beim Strom auf Sparkurs

Grafschaft.  Stetig steigende Strompreise verteuern auch die Kosten der Gemeinde Grafschaft für den Betrieb der öffentlichen Straßenbeleuchtung. Daher hatten sich jetzt anlässlich der Haushaltsberatungen die Grafschafter CDU-Kommunalpolitiker aus Vorstand und Gemeinderatsfraktion des Themas "Kommunaler Stromverbrauch" angenommen.
Neue Technologien sollen auch in der Grafschaft bei der Straßenbeleuchtung zum Einsatz kommen.
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Neue Technologien sollen auch in der Grafschaft bei der Straßenbeleuchtung zum Einsatz kommen. Foto: GA

Fraktionsvorsitzender Thomas Schaaf: "Neue Technologien bei der Beleuchtungstechnik können zu erheblichen Stromeinsparungen führen. Daher wollen wir die Verwaltung bitten, technische Grundlagen für eine Verbesserung der Straßenbeleuchtung mit dem Ziel eines Minderverbrauchs von Strom zu erarbeiten."

Ein Fragenkatalog hierzu umfasst unter anderem Fragen nach der Anzahl der Straßenlampen, der verwendeten Technik und der Leuchtmittel, des Verbrauchs und der Kosten.

Vielerorts bestehe auch der Wunsch nach einer Ausweitung der Straßenbeleuchtung, so entlang des Wirtschaftsweges in Richtung Innovationspark oder auch entlang des Fußweges in Vettelhoven am Kreisverkehr.

"Auch bei der Innenbeleuchtung von Gebäuden müssen wir uns die Frage stellen, ob und wann sich eine Umstellung, zum Beispiel auf LED-Technik, lohnt", erklärte CDU-Vorsitzender Michael Schneider. Daher soll die Verwaltung kurz-, mittel- und längerfristige Möglichkeiten der Beleuchtungsumrüstung in allen gemeindlichen Bereichen untersuchen und Vorschläge zur Umsetzung unterbreiten, die dann allerdings anlässlich der Haushaltsplanung zu beraten bleiben.

"Ein besonderer Augenmerk soll auch auf einen Zugriff auf mögliche Fördermöglichkeiten gelegt werden", so Schaaf. Vor dem Hintergrund einer angespannten Haushaltslage habe die CDU-Fraktion jetzt in Hinblick auf die von der Verwaltung erbetenen Informationen zunächst eine Diskussion in Hauptausschuss und Rat angeregt, bevor konkrete Maßnahmen beispielsweise in Form einer Prioritätenliste oder Bereitstellung von Haushaltsmitteln ergriffen werden.

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