Verkehrspolitik: Landrat appelliert an das Land | GA-Bonn

Verkehrspolitik

Landrat appelliert an das Land

Kreis Ahrweiler.  Jürgen Pföhler: "Es gibt keine günstigere Variante als den Lückenschluss der Autobahn A 1"

Der Landrat des Kreises Ahrweiler, Jürgen Pföhler, und Hermann-Josef Romes, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, appellieren erneut an die Landesregierung Rheinland-Pfalz, den Lückenschluss der Eifelautobahn A 1 endlich voranzutreiben.

Die Bedeutung des Lückenschlusses bleibe für Landrat und Bürgermeister "unumstritten". Dies zeige sich deutlich in der Resolution des Kreistags pro A 1 und der entsprechenden Unterschriftenaktion des Kreises Ahrweiler. Die touristische Entwicklung der Eifel lebe wesentlich von einer schnellen Erreichbarkeit. Sie sei für den Adenauer Raum von Norden ohne A 1 nicht gegeben. Der fehlende Autobahnanschluss benachteilige die dortigen Gewerbebetriebe und erhöhe die Verkehrsbelastung der Dörfer und Eifelstraßen.

Bei den Planungen zum Lückenschluss sei die "besondere naturschutzfachliche Prüfung" abgeschlossen. Die Ergebnisse: Die Notwendigkeit des Autobahnbaus ist nach Auffassung der Gutachter gegeben. "Es gibt keine günstigere Variante als die bisherige Trassenführung", erklärte Pföhler. Der sogenannte "grüne Stern" sei fachlich abgeprüft, der Weiterführung der Planfeststellungsverfahren für die beiden Abschnitte zwischen Kelberg und Lommersdorf stehe nichts mehr im Weg.

Daher fordern der Landrat und der Adenauer Bürgermeister die Landesregierung Rheinland-Pfalz erneut auf, "den Lückenschluss jetzt zu forcieren". Beide begrüßen, dass das Land Nordrhein-Westfalen schon kurzfristig die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den sechs Kilometer langen Abschnitt von der Anschlussstelle (AS) Blankenheim bis zur AS Lommersdorf beauftragt hat. Der Bund stehe ebenfalls zur A 1. ga

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