Ortsbeirat Ahrweiler

Alfredo Pauly darf Chateau bauen

AHRWEILER.  Gute Nachricht für Bad Neuenahrs "Modezar" Alfredo Pauly. Der Ortsbeirat Ahrweiler stimmte einer Änderung des Flächennutzungsplanes sowie des Bebauungsplanes zu.
Pelz- und Schmuckhändler Alfredo Pauly will an seinen Chateau-Plänen festhalten. Repro: GA

Der für seine schrillen Kreationen bekannte Pelzverkäufer darf sein "Chateau de Luxe" auf dem Gelände der ehemaligen Landes- Lehr- und Versuchsanstalt für Weinbau bauen.

Für 1,8 Millionen Euro hatten hinter Pauly stehende Investoren das mit drei Villen bestückte Gelände an der Grenze zu Walporzheim erworben. Wie vom General-Anzeiger mehrfach berichtet, möchte der Bad Neuenahrer mit Hilfe von Investoren eine Luxusheimstatt für Schöne und Reiche errichten. Zehn Millionen Euro soll das Klein-Versailles insgesamt kosten.

Entstehen sollen ein Institut für Schönheitschirurgie, ein Beauty- und Wellnessbereich, ein Gourmet-Restaurant, ein Event-Center für Konferenzen, Modenschauen, Konzerte und weitere Kulturveranstaltungen sowie 14 Hotelsuiten und zehn Luxusvillen, die VIP-Gäste kaufen oder mieten können.

Im Ahrweiler Ortsbeirat drängt man nun auf die Realisierung des lang angekündigten Projektes. Immerhin beschäftigt man sich seit dem Jahre 2007 mit den Plänen des kapriziösen Schöpfers nicht ganz alltäglicher Pelzmäntel.

Mehrfach hatte Pauly gegenüber dem General-Anzeiger betont, er warte dringend auf die erforderlichen behördlichen Genehmigungen, zumal allmonatlich Zwischenfinanzierungskosten anfallen würden.

Die Behörden hingegen erklärten, die eingereichten Unterlagen seien unvollständig. Nun sind angeblich alle Weichen gestellt. Ortsvorsteher Horst Gies (CDU): "Wir haben den Planungen einstimmig die Zustimmung erteilt. Nun hoffen wir, dass das verwaiste Grundstück aus dem Dornröschenschlaf erweckt wird."

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