Eine Streuobstwiese als Ausgleichsfläche

Kreisstadt und Landesbetrieb Mobilität pflanzen am Bachemer Ahrufer neue Bäume

BACHEM.  Am Bachemer Ahrufer entsteht zwischen der Bachemer Brücke und dem Jugendgästehaus in mehreren Abschnitten eine Streuobstwiese. Dabei handelt es sich um eine Ausgleichsmaßnahme für Eingriffe in Natur und Landschaft im Rahmen der Sanierung der Ahrtorbrücke und der damit einhergehenden Neuordnung des Ahrtal-Rad-Wanderweges vom Ahrtor bis in die Brückenstraße.
Baumpaten (von links): Georg Schikowski, Bernd Walther, Ralf Wershofen, Martin Jung, Detlev Koch, Erwin Schumacher. Foto: Martin Gausmann

"30 städtische Bäume stehen schon, zehn lässt der Landesbetrieb Mobilität anpflanzen", erklärte Landschaftsarchitekt Martin Jung aus dem Rathaus. Damit verbunden sei auch das regelmäßige Mähen der Flächen. In einem weiteren Abschnitt nördlich und östlich der Kindertagesstätte "Rappelkiste" wurden in den vergangenen Tagen Süßkirschen, Esskastanien und Walnüsse in die Erde gebracht. Bis April erfolgen noch Pflanzungen auf Höhe des Parkplatzes Piusstraße. Der Ortsbeirat um Ortsvorsteher Georg Schikowski hatte die Anlage einer solchen Obstwiese auch aus historischen Gründen angeregt.

"Hier konnten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden", so der Erste Beigeordnete Detlev Koch, "zum einen werden notwendige Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt, zum anderen konnte dem Anliegen der Bachemer Bürger Rechnung getragen werden." Koch dankte in diesem Zusammenhang Ralf Wershofen, der mit seinem Team die Pflanzmaßnahme kurzfristig umgesetzt hatte. Doch noch mehr ist geplant. Wie Bernd Walther, stellvertretender Ortsvorsteher von Bachem, beim Ortstermin gegenüber dem General-Anzeiger erklärte, ist daran gedacht, die Streuobstwiese, auf der auch alte Apfelsorten stehen, durch eine Schautafel zu erläutern. Und Erwin Schumacher ergänzte für die Bürgergemeinschaft: "Ein tolles Projekt. Jeder darf sich das Obst auch holen."

Doch bis dahin müssen die Bäume erst einmal wachsen, was sich ob des Bodens als schwierig erweisen wird. "Hier ist reiner Ahrkies", sagte Wershofen. Deshalb müssten die Bäume zusätzlich bewässert werden. Da hofft er dann auf die Bürgergemeinschaft.

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