Landesauszeichnung für Wein und Sekt: Drei weitere Preise für Winzer von der Ahr | GA-Bonn

Landesauszeichnung für Wein und Sekt

Drei weitere Preise für Winzer von der Ahr

KREIS AHRWEILER.  Am Freitag ging mit der Landesauszeichnung für Wein und Sekt der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz in der Trierer Europahalle das Prämierungsjahr 2011/2012 zu Ende. Und wieder hatten die Vertreter von drei Betrieben der Ahr allen Grund, auf der Bühne strahlende Mienen aufzusetzen.

Der Staatsehrenpreis geht an die Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr, der Ehrenpreis des Landkreises Ahrweiler, den Landrat Jürgen Pföhler persönlich verlieh, an Paul Josef Schäfer und Söhne des Heppinger Weingutes Burggarten sowie der Ehrenpreis der Landwirtschaftskammer an das Weingut Peter Kriechel in Ahrweiler. Bei der Gemeinschaftsfeier für die Anbaugebiete Ahr, Mittelrhein, Mosel und Nahe räumte die Mosel die vier Großen Staatsehrenpreise ab.

1590 Betriebe mit 19 829 Anstellungen hatten an der Landesprämierung teilgenommen. Aus den Anbaugebieten des Landes schickten sie ihre besten Erzeugnisse ins Rennen um Gold, Silber und Bronze.

Sechsmal im Jahr haben Weingüter, Erzeugergemeinschaften und Kellereien die Gelegenheit, ihre Erzeugnisse von einer unabhängigen Fachjury prüfen und bewerten zu lassen. Sie vergibt im Anschluss an eine verdeckte Probe Punkte und bei entsprechend hohen Punktzahlen die Medaillen, die dann in Form einer Plakette auf der Flasche den prämierten Wein kennzeichnen und damit auf seine besondere Güte hinweisen.

Bei der Feier betonte der Vizepräsident der Landwirtschaftskammer, Heribert Metternich, dass mit dem Prämierungswettbewerb ein zusätzlicher Anreiz für das Streben nach bester Qualität gegeben werde.

Neun Betriebe aus dem Anbaugebiet Ahr hatten sich dieses Ziel zu eigen gemacht und es mit 132 Weinen und Sekten in eindrucksvoller Weise auch erreicht. Die ungewöhnlich hohe Prämierungsquote von 82,7 Prozent dokumentiere die gute Leistung der Winzer und die besondere Güte der Weine des Jahrgangs 2011.

Die Kammerpreismünze auf der Flasche hat für Vizepräsident Heribert Metternich die Funktion eines einprägsamen Markenzeichens, "mit dem Verbraucher objektiv geprüfte Qualität und garantiert hohe Wertigkeit verbindet. Für Winzer und Kellereien ist die Kammerpreismünze damit Standortbestimmung und unmittelbare Vermarktungshilfe, für den Verbraucher Orientierungshilfe in einem großen manchmal unübersichtlichen Weinangebot".

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