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Köln
Spektakulärer Überfall auf Geldtransporter
dpa
Köln. Drei brennende Autos und ein geschockter Fahrer sind das Ergebnis eines filmreifen Überfalls. Sechs Unbekannte haben in Köln versucht, zwei Geldtransporter auszurauben. Dabei haben sie ein Chaos hinterlassen. Beute gab es keine. Der mutmaßliche Fluchtwagen wurde an der A555 gefunden.
Einen spektakulären Überfall gab es am Morgen in Rodenkirchen. Foto: dpa
In Köln haben Unbekannte einen spektakulären Überfall auf zwei Geldtransporter unternommen und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten, rammten die Täter am Morgen mit einem Pferdetransporter zunächst einen Kleinbus der Kölner Verkehrsbetriebe und stoppten ihn. Der Wagen soll mit Geldkassetten beladen gewesen sein.
Kurze Zeit später schossen sie dann auf die Frontscheibe eines weiteren Geldtransportes, der aus der Gegenrichtung kam. Der Beifahrer des ersten Wagens sei leicht verletzt worden, der Fahrer habe einen Schock erlitten, sagte ein Polizeisprecher.
Nachdem die Unbekannten den Pferdetransporter und einen an der Tat beteiligten Kombi angezündet hatten, flüchteten sie mit einem weiteren Fahrzeug. Unter einer Brücke an der A555 nahe des Bonner Verteilers fanden die Beamten kurze Zeit später ein brennendes Auto. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um jenen Fluchtwagen aus Köln handelt. Genaueres würden Untersuchungen zeigen, sagte der Polizeisprecher. Eine Tatortgruppe vom Landeskriminalamt sei ebenfalls hinzugerufen worden.
Zeugenvernehmungen ergaben am Nachmittag, dass an der Tat sechs Personen beteiligt waren. Fest stand nach den ersten Ermittlungen auch: Es handelte sich um einen versuchten Überfall. "Keiner der Täter drang in das Wageninnere der Transporter ein", betonte der Sprecher. "Die Beute ist gleich null." Zusammenhänge mit einer Serie ungeklärter Überfälle auf Geldtransporte in den vergangenen Jahren im Rheinland sehen die Beamten bisher nicht. Dabei waren die Täter mit einer Panzerfaust vorgegangen.
Artikel vom 14.02.2013
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