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Köln
Nach Raubüberfall fahndet die Polizei nach den Tätern
hjh
Köln. Nach dem spektakulären Raubüberfall auf zwei Geldtransporter am Donnerstag in Köln-Rodenkirchen fahndet die Polizei nach den sechs Tätern und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Die betroffene Sicherheitsfirma hat eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt.
Gegen 7 Uhr morgens rammte ein Pferdetransporter in einem Gewerbegebiet einen Kleinbus der Kölner Verkehrsbetriebe mit Wertsachen und stoppte ihn. Kurz darauf näherte sich aus der Gegenrichtung der Geldtransporter einer Sicherheitsfirma, auf dessen Frontscheibe die Täter schossen.
Mittlerweile ist laut Polizei bekannt, dass der als "Ramme" benutzte und später in Brand gesetzte, blaue Pferdetransporter (MAN, Kennzeichen: K-MP 1000) vor einiger Zeit in Düren verkauft wurde. Die Herkunft des vor Ort ausgebrannten, dunkelgrünen Volvos (V70, Kennzeichen: K-XH 2859) ist derzeit noch unklar.
Nach der Tat flüchteten die Räuber mit einem schwarzen 3er BMW Touring (Typ E90, Kennzeichen: K-AT 1137) und entzündeten diesen kurze Zeit später in einer Unterführung unter der Autobahn 555 nahe des Verteilerkreises Köln-Süd. Auffällig an diesem Fahrzeug war die doppelte Auspuffanlage und die nicht serienmäßigen Rückleuchten. Das Fahrzeug ist in den Niederlanden als gestohlen gemeldet.
Vom Abstellort des BMW flüchteten die Täter in bislang unbekannte Richtung. Als mögliches Fluchtfahrzeug könnte hier ein grauer Audi A6 (Kennzeichen: K-FS 3300) genutzt worden sein, der in der Nacht vor der Tat in Köln-Raderthal gestohlen worden war.
Die sechs Räuber werden von den Zeugen als sportlich, 175-180 Zentimeter groß und dunkel gekleidet beschrieben. Zur Tatzeit waren sie mit Sonnenbrillen und Sturmmasken bekleidet.
Die betroffene Sicherheitsfirma hat für Informationen, die zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt. Hinweise nimmt die Polizei Köln unter der Rufnummer 0221/2290 oder per Email an info@polizei-koeln.de entgegen.
Artikel vom 15.02.2013
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