Züchtungserfolg bei bedrohter Tierart

Wildrind-Nachwuchs im Kölner Zoo

Jungbulle Pambajeng ist der jüngste Nachwuchs der Banteng-Rinder im Kölner Zoo. Die Art gilt als bedroht.

Köln. Die asiatischen Wildrinder Bantengs sind eine bedrohte Art. Zwischen 5000 und 8000 Exemplare gibt es weltweit nur noch. Der Kölner Zoo freut sich nun über die Geburt eines Jung-Bullen.

Ende vergangener Woche ist im Kölner Zoo ein Banteng-Bulle zur Welt gekommen. Wie der Zoo am Donnerstag mitteilte, gehe es dem Nachwuchs gut. Der Bulle, der von Mutter "Ornella" gesäugt wird, hat den Namen "Pambajeng" bekommen. Der Name ist aus dem Javanesischem und bedeutet Erstgeborener.

Während Mutter "Ornella" aus dem Tierpark Hellabrunn in München stammt, ist Vater "Buddy" aus dem Zoologischen Garten Berlin nach Köln gekommen. Bantengs werden in deutschen Zoos selten gehalten. Der Kölner Zoo hatte 2017 einen neuen Bereich für die Wildrinder eröffnet.

Bantengs gelten als stark bedroht. Die Weltnaturschutzorganisation IUCN stuft den wilden Banteng als stark gefährdet ein. Probleme für die Tierart seien die Einkreuzung von Hausrindern und die Zerstörung des Lebensraums. Natürliche Feinde sind unter anderem Tiger.