OB-Wahl in Köln

Stimmzettel müssen wieder ins Altpapier

Köln. Die Stadt Köln muss 20.000 neu gedruckte Wahlzettel erneut vernichten. Zwar entsprachen sie dieses Mal den Layout-Vorgaben des Landes, jetzt war jedoch das Datum falsch. Dies bestätigte die Stadt dem Kölner-Stadtanzeiger.

Es kommt einfach keine Ruhe in die Kölner OB-Wahl. Nachdem der eigentliche Wahltermin am 13. September wegen Layoutfehlern auf den Wahlzetteln auf den 18. Oktober verschoben worden war, musste die Stadt in der vergangenen Woche auch 20.000 neue Stimmzettel in die Mülltonne werfen. Auf diesen war noch das Datum 13. September abgedruckt. Das bestätigte am Dienstag das Presseamt der Stadt Köln dem Kölner Stadtanzeiger.

Demnach gingen die Organisatoren zum Zeitpunkt des Druckauftrags noch davon aus, dass die bereits abgegebenen Briefwahlstimmen mitgezählt werden können und der Termin der Wahl gehalten werden könne und änderte nur die Schriftgröße, nicht das Datum.

Erst danach sei die Wahl laut Stadt auf den 18. Oktober verschoben worden.