Autos beschlagnahmt

Porsche und Ferrari liefern sich illegales Rennen

Wie die Frauen zu Tode kamen, ist noch unklar.

Die Polizei beschlagnahmte die Fahrzeuge.

Köln. Die Kölner Polizei hat am Montag ein illegales Autorennen gestoppt und die Fahrzeuge der beiden Beteiligten beschlagnahmt. Einem Fahrer gelang die Flucht, er wird von der Polizei gesucht.

Die Polizei hat die Fahrer eines illegalen Autorennens in Köln gestoppt und ihre Fahrzeuge beschlagnahmt. Wie die Pressestelle am Dienstag mitteilte, hatte eine Autofahrerin am Montagnachmittag die Polizei gegen 15.30 Uhr informiert, dass sie ein gefährliches Autorennen auf der Stadtautobahn in Richtung Kölner-Innenstadt beobachtet habe.

"Ein schwarzer Porsche und ein roter Ferrari fahren nebeneinander, bremsen den nachfolgenden Verkehr aus und liefern sich dann Beschleunigungsrennen. Dabei gefährden sie andere Autofahrer," so die Kölnerin gegenüber der Polizei. Die Zeugin musste selbst eine Vollbremsung machen, um einen Unfall zu vermeiden.

Auf dem Kaiser-Wilhelm-Ring stoppte dann eine Streife den Ferrari und beschlagnahmte nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft den Führerschein des Fahrers (25). Dem etwa gleichaltrigen Porsche-Fahrer gelang die Flucht ohne seinen Sportwagen. Diesen beschlagnahmten Polizisten in der Bismarckstraße.

Ein Abschleppunternehmen nahm im Auftrag der Polizei den roten Ferrari (F142) sowie den schwarzen Porsche (Panamera Turbo S) an den Haken.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu dem Rennen auf der A57 sowie zum Fahrer des Porsche Panamera machen können, sich unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de beim Verkehrskommissariat 4 zu melden.