Aschermittwoch in Köln

Polizei sucht Zeugen nach versuchter Vergewaltigung

Die Polizei in Berlin und Brandenburg geht gegen Waffenschmuggler vor.

Symbolfoto.

KÖLN. Ein bislang unbekannter Motorradfahrer soll an Aschermittwoch versucht haben, eine 31-Jährige an der Bensberger Straße in Köln zu vergewaltigen. Die Frau wollte dem vermeintlich Verunglückten helfen.

Die Kölner Polizei ermittelt im Fall einer versuchten Vergewaltigung und bittet Zeugen - insbesondere einen Autofahrer - eines Vorfalls am Aschermittwoch, 6. März, um Hinweise bei der Sucher nach einem bislang Unbekannten. Wie die Beamten mitteilen, sagte das 31 Jahre alte Opfer aus, dass der Mann an dem Tag gegen 5 Uhr auf der Bensberger Straße in Köln-Eil vor der Auffahrt auf die A3 in Fahrtrichtung Frankfurt neben seinem Motorrad lag.

Die Frau stieg aus, um dem offensichtlich verunglückten Mann zu helfen. Der Unbekannte aber riss sie zu Boden, beschimpfte sie, schlug ihr ins Gesicht, raubte ihr Bargeld und versuchte schließlich, ihr die Kleidung auszuziehen. Der Versuch, sie an der Unfallstelle zu vergewaltigen, scheiterte, als ein Autofahrer anhielt. Die Frau nutzte diesen Moment zur Flucht in ihr Fahrzeug. Die Anzeige erstattete sie erst Tage später.

Die 31-Jährige beschrieb den Täter als etwa 1,80 bis 1,85 Meter groß, schlank und muskulös. Er soll zwischen 30 und 45 Jahren alt sein und dunkelblonde oder hellbraune Haare haben. Rund um sein Kinn sowie an den Wangen soll er Bart tragen.

Die Polizei fragt nun, wer den vermeintlichen Unfall an Aschermittwoch auf der Bensberger Straße beobachtet hat, oder Angaben zu dem Motorradfahrer machen kann. Die Ermittler suchen zudem nach dem erwähnten Autofahrer. Hinweise nehmen die Ermittler unter 0221/2290 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.