Vorläufige Bilanz erstellt

Polizei Köln vermerkt weniger Straftaten zu Karneval

Schild an einer Polizeiinspektion.

Symbolfoto.

Köln. Die vorläufige Bilanz der Kölner Polizei zu Karneval fällt positiv aus. Insgesamt gibt es weniger Strafanzeigen als im Vorjahr. Dennoch wurden 72 Menschen festgenommen. In den meisten Fällen jedoch nur zur Ausnüchterung.

Die Kölner Polizei hat eine vorläufige Bilanz zu den jecken Tagen gezogen: In der Nacht zu Freitag nahmen die Beamten 31 Menschen fest, in der Nacht zu Samstag 41 Personen. In den meisten Fällen handelte es sich um Betrunkene, die ausnüchtern mussten. Allerdings nahm die Polizei nach eigener Aussage von Freitag bis zum Sonntagmorgen insgesamt 549 Strafanzeigen auf.

In 127 Fällen handelte es sich dabei um Körperverletzungen, außerdem wurden Sachbeschädigungen, Beleidigungen, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und Taschendiebstähle angezeigt. Die Zahl der Strafanzeigen liegt dabei knapp unter den 600 vom Vorjahr. Auch mit Widerstand war die Kölner Polizei konfrontiert und musste in elf Fällen Anzeige wegen Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte stellen.

Zu zwölf angezeigten Raubdelikten hat das Kriminalkommissariat bereits Ermittlungen eingeleitet. Auch 13 Sexualdelikte wurden angezeigt, wobei es sich überwiegend um sexuelle Belästigungen handelt. Nicht alle Angaben stehen laut Aussage der Polizei im Bezug zu Karneval. Auch eine abschließende Bewertung kann noch nicht vorgenommen werden, da oft erst die Ermittlungen die Einordnung einer mutmaßlichen Straftat zeigen.

In Leverkusen seien bisher 51 Strafanzeigen gestellt worden.