Tötungsdelikt in Duisburg

Nach Tod eines 14-Jährigen wurde ein Verdächtiger festgenommen

Weiße Rosen, Tulpen und Kerzen stehen am 18.04.2017 in Duisburg-Marxloh (Nordrhein-Westfalen) vor dem Tatort, wo ein 14-Jähriger Junge zu Tode kam.

Weiße Rosen, Tulpen und Kerzen stehen am 18.04.2017 in Duisburg-Marxloh (Nordrhein-Westfalen) vor dem Tatort, wo ein 14-Jähriger Junge zu Tode kam.

18.04.2017 Duisburg. Nach einem tödlichen Vorfall am Sonntagabend in Marxloh ermitteln die Polizei und Staatsanwaltschaft. Nach den ersten Ergebnissen der Obduktion steht nun die Todesursache fest. Außerdem hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen.

Gegen 22.45 Uhr wurde die Polizei zur Henriettenstraße in Marxloh gerufen. Grund für die Auseinandersetzung soll ein Streit unter Nachbarn gewesen sein. Der Junge und sein 40 Jahre alter Vater sollen nach Zeugenaussagen zur Hilfe geeilt sein. Als die Polizei eintraf, waren die Täter bereits geflüchtet. Zwei Männer und ein der Junge waren verletzt. Die zwei Männer waren nur leicht verletzt und konnten ambulant behandelt werden.

Der Junge wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag er seinen schweren Verletzungen. Zwar konnte die Polizei Schlagwerkzeuge sicher stellen, die Täter konnten aber trotz eines Großaufgebots der Beamten unerkannt entkommen. Nach ersten Ermittlungen war die Todesursache ein Stich in den Rücken. Zuvor war eine Axt als Tatwerkzeug vermutet worden.

Nun hat die Polizei ein Mann festgenommen, der an der blutigen Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein soll. Der 27-Jährige habe sich bereits am Dienstagnachmittag gestellt, teilte die Duisburger Polizei am Mittwoch mit.

Der 14-Jährige war am Ostersonntag nach einem Stich in den Rücken verblutet. Unklar blieb zunächst, ob der Festgenommene zugestochen hatte oder ob er lediglich zu der Gruppe gehörte, aus der der Täter stammen soll. (dpa)