Bei Verkehrskontrolle in Hürth aufgefallen

Männer sollen mehrere Mädchen missbraucht haben

Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis ermittelt nach dem möglichen sexuellen Missbrauch von mindestens drei Mädchen in Hürth.

Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis ermittelt nach dem möglichen sexuellen Missbrauch von mindestens drei Mädchen in Hürth.

Hürth. Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis ermittelt nach dem möglichen sexuellen Missbrauch von mindestens drei Mädchen in Hürth. Zwei Männer wurden festgenommen. Aufgefallen war einer der Tatverdächtigen bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle.

Eine allgemeine Verkehrskontrolle und das richtige Bauchgefühl der Beamten hat in Hürth offenbar eine Serie von sexuellem Missbrauch von Kindern beendet. Zwei Männer stehen im Verdacht, über einen längeren Zeitraum mindestens drei Mädchen im Alter von zehn Jahren missbraucht zu haben.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, fiel ein 53-Jähriger bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle auf. Er fuhr zusammen mit einem zehnjährigen Mädchen auf einem Mofa durch Hürth, als er von den Beamten angehalten wurde. Die Gesamtsituation sowie das Verhalten des Mannes bei der Kontrolle sei so verdächtig gewesen, dass die Beamten vor Ort entschieden, weitere Ermittlungen gegen den Mann durchzuführen. Das Kind wurde in die Obhut der Mutter übergeben.

Zivilkräfte der Polizei observierten daraufhin den 53-Jährigen sowie einen 57-Jährigen, der ihn während der Observation begleitete. Wie die Polizei auf GA-Anfrage mitteilte, erhärtete sich der Verdacht gegen die beiden Männer während der Observation, so dass sich die Einsatzkräfte entschieden, diese am frühen Freitagmorgen in der Wohnung des 53-Jährigen festzunehmen. Die Wohnung des Mannes sowie mögliche Tatorte wurden durchsucht, die Untersuchungen sowie die Auswertung von sichergestellten Telefonen und Datenträgern läuft.

Im Rahmen der Ermittlungen gegen die Männer ergaben sich für die Polizei dann die Hinweise auf den sexuellen Missbrauch von mindestens drei Mädchen im Alter von zehn Jahren über einen längeren Zeitraum. Der 53-jährige sei der Polizei einschlägig bekannt gewesen, sagte eine Sprecherin. Wie die Polizei dem GA weiter berichtete, seien die beiden Männer bekannt mit den Familien der Kinder. Die Opfer sowie deren Familien werden aktuell psychologisch betreut.

Die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen wurde zu den Ermittlungen hinzugezogen. Die beiden Männer befinden sich derzeit in Untersuchungshaft und sollen am Samstag einem Haftrichter vorgeführt werden.