Protest-Aktion

Kölner radeln halbnackt durch die Domstadt

Arndt Klocke (M), Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag NRW, fährt während eines Pressetermins zum "Cologne Naked Bike Ride" auf dem Fahrrad.

Arndt Klocke (M), Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag NRW, fährt während eines Pressetermins zum "Cologne Naked Bike Ride" auf dem Fahrrad.

20.05.2019 KÖLN. Trotz ungemütlich frischen Windes sind am Montag ein paar Kölner in Badehose oder verkleidet durch die Innenstadt geradelt - ein Vorgeschmack auf den „Naked Bike Ride“ am 12. Juli.

Der Name der weltweiten Protest-Aktion für mehr Sicherheit beim Fahrradfahren ist laut Leiter Christian Stunz aber nur bedingt Programm: „Da wird keiner komplett blank ziehen.“ Die Anweisungen der Polizei seien sehr deutlich: Ganz nackt dürfen die Demonstranten nicht radeln. Das sei in Deutschland verboten. Bei anderen Aktionen wie in London durften die Radler mehr Haut zeigen. So schwingt beim „Naked Bike Ride“ in Köln laut Stunz auch Kritik an Bundesgesetzen mit, die die Freizügigkeit einschränken. (dpa)