Tödlicher Unfall auf dem Rhein in Neuss

Kölner Surfer war ohne Schwimmweste unterwegs

Das Rettungsboot der Feuerwehr Neuss

Das Rettungsboot der Feuerwehr Neuss

11.02.2019 Neuss. Der Windsurfer, der am Samstag nach einem Unfall im Rhein in Neuss gestorben ist, war nicht an verbotener Stelle unterwegs. Der Kölner trug allerdings laut Polizei keine Schwimmweste.

Der 58-jährige Kölner, der am Samstag im Bereich Neuss-Grimlinghausen beim Surfen verunglückt und gestorben ist, trug laut Polizei einen Neoprenanzug, aber keine Schwimmweste. Das teilte die zuständige Duisburger Polizei am Montagnachmittag mit. Der Kölner war nach seiner Rettung reanimiert worden, verstarb jedoch im Krankenhaus. Fremdeinwirkung schließt die Polizei nach ersten Ermittlungen aus. Vielmehr geht sie laut Mitteilung davon aus, dass es sich um einen tragischen Unfall handle, bei dem auch die Wetterbedingungen eine Rolle gespielt hätten: Mit Windstärke 6 bis 8 war es am Samstag sehr windig. Die Wassertemperatur betrug sechs Grad Celsius.

Der Surfer war nicht in verbotenem Gebiet unterwegs: Laut Polizei sind Surfen und Segeln gemäß Rheinschiffspolizeiverordnung an dieser Stelle erlaubt.

Rettungskräfte hatten den Surfer in Neuss aus dem Rhein geborgen. Alarmiert wurden sie, weil ein herrenloses Surfbrett auf dem Wasser trieb.

Die Rettungskräfte trafen am Rhein einen weiteren Surfer an, der von einer vermissten Person berichtete. Daraufhin suchte eine Wasserrettungseinheit am Stromkilometer 734 nach dem Vermissten. Nach etwa fünf Minuten fanden sie den 58-Jährigen und brachten ihn in ein Krankenhaus. (dpa/ga)