Sturmwarnung hat Konsequenzen

Kölner Rosenmontagszug ohne Pferde und Fahnen

Beim Rosenmontagszug in Köln ist es zu einem Unfall gekommen.

Der Rosenmontagszug 2018 in Köln (Archiv).

03.03.2019 Köln. Der Kölner Rosenmontagszug findet trotz des drohenden Sturmtiefs statt, allerdings mit erheblichen Einschränkungen. Das teilten das Festkomitee und die Stadt am Sonntagmittag mit.

Auf tragbare Großfiguren, Fahnen, Schilder, Pferde und Kutschen müsse aus Sicherheitsgründen verzichtet werden. Die Tribünen sollten zwar geöffnet bleiben, es würden aber Seitenverkleidungen entfernt, um dem Wind weniger Angriffsfläche zu geben.

Zugleich betonte das Festkomitee, dass dieser Beschluss nur unter dem Vorbehalt gelte, dass sich die Witterungsbedingungen bis Montagvormittag nicht weiter verschlechtern.

Der Deutsche Wetterdienst hatte Regen und stürmischen Böen für weite Teile Nordrhein-Westfalens vorausgesagt. „Dennoch müssen wir den „Zoch“ nach jetzigem Stand nicht komplett absagen“, sagte Alexander Dieper, Zugleiter des Kölner Rosenmontagszugs. „Unser abgestuftes, auf die speziellen Verhältnisse der Kölner Innenstadt zugeschnittenes Sicherheitskonzept ermöglicht es uns, flexibel auf die verschiedenen Herausforderungen des Wetters zu reagieren.“

Ob der Bonner Rosenmontagszug stattfindet, soll erst im letzten Moment entschieden werden. (dpa)