Rheinland Raffinerie

Entwarnung nach Fackeltätigkeit bei Shell in Wesseling

Die Shell-Raffinerie in Köln Godorf hat erneut mit Störfällen zu tun.

Die Shell-Raffinerie in Köln Godorf hat erneut mit Störfällen zu tun.

Wesseling. Lärm und Feuerschein in der Rheinland Raffinerie – in der Nacht zu Sonntag sind die Anlagen im Werk Wesseling infolge eines Spannungsabfalls im öffentlichen Stromnetz teilweise ausgefallen.

Gegen 0.46 Uhr am frühen Sonntagmorgen hat sich in der Rheinland Raffinerie der Shell Deutschland Oil GmbH in Wesseling eine „deutlich sichtbare Fackeltätigkeit“ ereignet. Die Anlagen seien infolge eines Spannungsabfalls im öffentlichen Stromnetz teilweisen ausgefallen, hieß es zur Begründung.

Außerhalb des Werkes sei eine Lärmbelästigung auch in den kommenden Tagen nicht auszuschließen, teilte das Unternehmen im Anschluss mit. Routinemäßige Untersuchungen sowohl der Werkfeuerwehr als auch der öffentlichen Feuerwehren hätten keine Hinweise auf mögliche Gefährungen für die Nachbarn ergeben. Die zuständigen Behörden seien informiert.

Die Fackel sei für die Sicherheit einer Raffinerie unbedingt notwendig und eine gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitseinrichtung. Während der An- und Abfahrprozeduren von Anlagen entstehen zeitweilig größere Mengen Gase, die zur sicheren Verbrennung zur Fackel geleitet werden.

Die Rheinland Raffinerie sei sei „selbstverständlich bemüht, die Auswirkungen auf ihre Nachbarn so gering wie möglich zu halten“ und bittet „für eventuell entstandene Belästigungen“ um Verständnis. Bei Fragen und für Hinweise stehe außerdem das Nachbarschaftstelefon unter 0800/2236-750 zur Verfügung.