Bornheim: Rückgang der Flüchtlingszahlen

Die Turnhalle der Johann-Wallraf-Schule ist bald wieder frei

In der Turnhalle der Johann-Wallraf-Schule: Die ehrenamtliche Helferin Cornelia Zierat (r.) betreut Flüchtlingskinder.

In der Turnhalle der Johann-Wallraf-Schule: Die ehrenamtliche Helferin Cornelia Zierat (r.) betreut Flüchtlingskinder.

Bornheim. Die letzten Flüchtlinge sollen bald die Turnhalle der Johann-Wallraf-Schule verlassen. Wie Bürgermeister Wolfgang Henseler in der jüngsten Sitzung des Bornheimer Rats sagte, soll die Turnhalle zu den Sommerferien frei werden.

Dann wolle die Stadt die Halle wieder herrichten, damit sie zum Ende der Ferien oder in einem absehbaren Zeitraum danach der Schule und den Vereinen wieder zur Verfügung steht.

Ebenso soll die Turnhalle der Verbundschule Uedorf nicht zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden. Die dort bereits aufgestellten Sanitäranlagen werden aber vorerst an Ort und Stelle bleiben, erläuterte Henseler auf eine Frage von Ratsmitglied Michael Lehmann (Linke). Wie berichtet, sinken die Flüchtlingszahlen. Laut Bornheims Erstem Beigeordneten Manfred Schier wird die kalkulierte Zahl von 1200 Flüchtlingen im Stadtgebiet zum Jahresende nicht erreicht, „wenn sich in den nächsten Monaten nicht grundsätzlich etwas verändert“.

Deshalb überlege die Stadtverwaltung, die Bauprogramme zur Flüchtlingsunterbringung „zeitlich zu strecken“, so Schier. Die Errichtung von Containern geht allerdings weiter.

Die Container am Meuserweg in Brenig sollen Ende Mai bezugsfertig sein, die Anlage am Feldchenweg in Waldorf bis Ende Juni. Im Anschluss sollen die Standorte Keldenicher Straße (Sechtem) und Allerstraße (Hersel) realisiert werden.