Betrunkener rammte Autos

100 Schaulustige behindern Unfallaufnahme in Köln

Die Kennzeichnungspflicht für Polizisten in NRW wird abgeschafft.

Die Bereitschaftspolizei musste zur Verstärkung anrücken.

Köln. Ein Betrunkener hat am Dienstagabend in Köln mit seinem Auto mehrere Fahrzeuge gerammt und beschädigt. Bei der Unfallaufnahme hatte die Kölner Polizei mit mehr als 100 Schaulustigen zu kämpfen.

Nach einem Unfall in Köln musste die Polizei mehr als 100 Schaulustige vom Unfallort verweisen. Die Unfallaufnahme war erst durch die Verstärkung der Bereitschaftspolizei möglich. Wie die Polizei am Mittwoch berichtet, kam es gegen 23.15 Uhr zu einem Unfall auf der Alten Fischernicher Straße in Köln-Meschenich. Ein 33-jähriger, alkoholisierter Audifahrer stieß dort mit sieben geparkten Autos sowie einem Roller zusammen und schob diese ineinander. Zeugen hielten den Mann laut Polizei fest, als er flüchten wollte. Er wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Als die Polizei zum Unfallort kam, war dieser bereits von zahlreichen Schaulustigen umstellt. Die mehr als 100 Personen standen über beide Fahrstreifen sowie über angrenzende Flächen verteilt. Die Bereitschaftspolizei rückte zur Verstärkung der Beamten vor Ort an und verwies die Schaulustigen vom Unfallort. Erst dann konnte die Unfallaufnahme durchgeführt werden.

Der 33-Jährige ist nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins, auf der Wache wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Über einen Atemalkoholwert machte die Polizei keine Angaben.