StaplerCup in Aschaffenburg

Stefan Theissen aus Oberwinter ist bester deutscher Staplerfahrer

Stefan Theissen (Mitte) ist bester Staplerfahrer. Er verwies Jörg Klößinger (l.) und Fabian Schulte auf die Plätze.

OBERWINTER. Der Wettkampf ist entschieden: 63 Staplerprofis fuhren am Wochenende auf dem Aschaffenburger Schlossplatz wieder um den Titel "Deutscher Meister" um die Wette. Der alte und neue Beste unter ihnen heißt Stefan Theissen aus Oberwinter.

Wie schon im vergangenen Jahr durfte er nach drei Vorrunden, Viertel- und Halbfinale sowie einem denkbar knappen Finale mit nur sechs Sekunden Vorsprung die Meisterschale zum zweiten Mal in Folge in die Höhe recken.

Der 32-Jährige ist damit der erste Fahrer in der Geschichte des StaplerCups, der sich den Titel zum zweiten Mal sichern konnte. "Es ist unglaublich, dass mir gelungen ist, was ich mir im letzten Jahr vorgenommen habe: Den internationalen Cup zurückholen und wieder Deutscher Meister werden - eigentlich habe ich alles erreicht", sagt Theissen überwältigt.

Bereits zum neunten Mal gingen die besten Staplerfahrer Deutschlands an den Start, um am Ende ihren "König" zu krönen. Vizemeister 2013 wurde der Deutsche Meister von 2011, Jörg Klößinger aus Petersaurach bei Nürnberg. Newcomer Fabian Schulte sichere sich bei seiner ersten Teilnahme Platz drei.

Auf Rang eins der Stapler-Cup-Gesamtwertung, dem "Official Champions Ranking", steht jedoch Jörg Klößinger auf Rang eins und vor Stefan Theissen. Klößinger sammelte in den vergangenen drei Jahren in den Regionalmeisterschaften und den Finalkämpfen in Aschaffenburg die meisten Punkte.

Bei der Internationalen Meisterschaft, die bereits am Donnerstag ausgetragen wurde, kehrt die Meisterschale heim: Das Nationalteam um Theissen, Bernhard Mösche und Stephan Leifels besetzte nach einem spannenden und hochemotionalen Wettbewerb die oberste Stufe auf dem Siegertreppchen.

Bis zuletzt kämpfte auch das Team aus Holland um den Sieg, doch kurz vor Abschluss des Final-Parcours krachte der zu stapelnde Kistenturm in sich zusammen. Rang drei belegte die Mannschaft aus Ungarn. Deutschland darf sich damit schon zum fünften Mal beste Nation im internationalen Vergleich nennen. Die Vorjahressieger aus Spanien schieden schon in der Vorrunde aus.

Bei wechselhaftem Wetter verfolgten an den drei Wettkampftagen 12 000 Zuschauer die Finalwettkämpfe. Das Rahmenprogramm bot von Donnerstag bis Samstag Abwechslung für die ganze Familie. Besonders gefragt waren die Fahrten in einer Droschke nach historischem Vorbild - mit Elektro-Antrieb.

Prominenter Gast beim Stapler-Cup 2013 war "Wissen macht Ah!"-Moderatorin Shary Reeves. Als Botschafterin für die Deutsche Kinderkrebshilfe verkaufte sie fleißig Lose bei der Charity-Tombola und bewies beim Promi-Cup Feingefühl und Geschick an der Staplergabel. Mit ihr im Promi-Team bewährte sich DTM-Pilot Miguel Molina, der im Vorfeld der Veranstaltung eigens die Prüfung für den Staplerführerschein absolviert hatte.