Verkehr in Remagen

Stadtratsmitglied fordert Lösungen für Parkplatz-Situation

Parkprobleme gibt es an der Post in Remagen.

Parkprobleme gibt es an der Post in Remagen.

REMAGEN. Das Remagener Stadtratsmitglied Peter Wyborny vermisst Kurzzeitparkplätze und fordert Lösungen. Politiker sprechen von "chaotischen Verhältnissen".

„Wann kommt endlich die Lösung?“ Das fragt Peter Wyborny, der für die Wählergruppe Remagen erneut in den Stadtrat einzieht. Er und seine Vorstandskollegen der WGR beklagen die Zustände vor der Post am neuen Standort. „Geparkt wird nebeneinander mitten auf der Straße, die Kunden stehen bis nach draußen, nachdem wohl die Personalstärke in der Post auf einen Mitarbeiter reduziert wurde, folgen lange Wartezeiten, die die Situation nicht gerade entschärfen. “

Geparkt werde zudem häufig auch in der zweiten Reihe, und sollte dann auch noch ein Bus kommen, sei das Chaos perfekt. „Ich suche seit zwei Wochen vergeblich die von der Stadt avisierten Kurzzeitparkplätze“, erklärt Wyborny.

Bislang gebe es an der Post lediglich eine Stelle mit eingeschränkten Halteverbot. Das bedeute: Das Halten unter drei Minuten sei erlaubt. Da könne man folglich ein- und aussteigen oder be- und entladen. „Wer aber ein Paket bei der Post abgeben will oder geliehenes Spielzeug im Akteum abholen möchte, muss zu zweit fahren, denn der Fahrer darf nur halten, er darf den Parkplatz also nicht verlassen“, sagt Wyborny.

Parkplätze fehlen seit Ausbau der Bahnhofsstraße

Vor dem Ausbau der Bahnhofsstraße habe es Parkplätze gegenüber der neuen Post gegeben. Die WGR habe seinerzeit im Rat als einzige gegen die Planungen gestimmt, „weil Parkplätze wegfallen und ich dies für die Fußgängerzone nicht verantworten wollte“, so der Kommunalpolitiker.

Ein weitere Punkt, den Wyborny anspricht: Jeder neu gebaute Gewerbebetrieb muss Stellplätze nachweisen. Diese dürfen auch in Tiefgaragen liegen. „Es sollte also die öffentlich Freigabe dieser Stellplätze verlangt werden“, fordert Peter Wyborny. „Es ist klar, dass dies die Wohnungseigentümer und die Investoren nicht wollen. Mit der Forderung dürfte aber Druck entstehen, dass sich die Eigentümer des Quartiers ihrer Verantwortung stellen und sinnvoll an einer Parkplatzlösung mitwirken.“