Remagen

SPD freut sich auf neue Gesamtschule

Auf Einladung von SPD-Chefin Beate Reich (5.v.r.) besuchten Sozialdemokraten aus dem Kreis die künftige Gesamtschule.

REMAGEN. Über den Sachstand zum Start der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Remagen informierten sich jüngst Sozialdemokraten aus Stadt und Kreis.

Auf Initiative von Beate Reich, SPD-Vorsitzende in Remagen, besuchten neben der SPD-Ratsfraktionschefin Christine Wießmann, dem Kreistagsfraktionsvorsitzenden Lorenz Denn, dem Kreisvorsitzenden Bernd Lang und dem Landtagsabgeordneten Marcel Hürter zahlreiche SPD-Mitglieder die Realschule plus.

Rektor Surges sowie die Vorsitzenden der IGS-Planungsgruppe, Sandra Rosa und Lilo Wenz, berichteten anschaulich über die vielen Schritten, die schon gegangen wurden, um nach dem Sommer mit der IGS an den Start gehen zu können. Zunächst standen die Konzeption und die Werbung für die neue Schulart im Vordergrund.

Viele Informationsabende, eine Infobroschüre und persönliches Engagement trugen letztendlich dazu bei, dass ausreichend Anmeldungen für den Beginn vorliegen. Interessant war auch die Nachricht, dass mehr als die Hälfte der Kinder für den Ganztagsbetrieb angemeldet worden sind. Der Einzugsbereich reicht von Remagen, Sinzig, Breisig, Brohltal bis in die Grafschaft. Klar wurde aber auch, dass noch viele Punkte zum einen mit der Schulaufsicht, aber auch mit Stadt und Kreis zu klären sind.

Denn Schulträger für die "neue" IGS wird der Kreis Ahrweiler sein, die Stadt Remagen wird indes weiter für die Realschule plus verantwortlich bleiben, die noch einige Jahre weiter bestehen wird. Die Landespolitiker Beate Reich und Marcel Hürter versprachen Unterstützung in Fragen der Schulverwaltung.

Einen großen Dank sprach Reich den Pädagogen für ihr Engagement für die Vorbereitung der IGS aus. "Man merkt, dass Ihnen diese für unseren Landkreis neue Schulform ein Herzensanliegen ist", so Beate Reich.