Walter Köbbing Remagener Bürgermeisterkandidat legt Ämter nieder

Rücktritt: Walter Köbbing legt seine Ämter nieder.

REMAGEN. Der in der Stichwahl unterlegene CDU-Kandidat zieht Konsequenzen. Am Abend wird Bürgermeister Herbert Georgi die Entscheidung Köbbings im Rat mitteilen.

Paukenschlag in Remagen: Walter Köbbing, unterlegener Kandidat für das Remagener Bürgermeisteramt, hat am Montag seine Ämter als CDU-Stadtverbandsvorsitzender, als Fraktionsvorsitzender sowie sein Mandat im Rat der Stadt niedergelegt. Auch Ehefrau Elke, die in verschiedenen Gremien der Stadt politisch aktiv ist, wird sich aus der Kommunalpolitik zurückziehen. Ortsvorsitzender der Remagener Kernstadt will er jedoch bis zur Kommunalwahl im nächsten Jahr bleiben. Dies teilte er dem General-Anzeiger mit.

Seinen Schritt habe er sich seit Bekanntgabe des für Köbbing verheerenden Wahlergebnisses gut überlegt. Er habe Bürgermeister Herbert Georgi (CDU) am Mittag über seine Entscheidung in Kenntnis gesetzt. Das noch bis August amtierende Stadtoberhaupt wird dem Stadtrat heute Abend eine entsprechende Mitteilung machen.

In der Bürgermeister-Stichwahl war Köbbing lediglich auf 38 Prozent der Stimmen gekommen, sein Kontrahent, der parteilose von den Grünen nominierte Björn Ingendahl erhielt 62 Prozent und wurde damit souverän zum künftigen Stadtoberhaupt gewählt. Köbbing zeigte sich insbesondere tief enttäuscht über die geringe Wahlbeteiligung. Fast 60 Prozent der Remagener waren am Sonntag nicht zur Wahl gegangen.

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