Defizit

Remagen hat keinen ausgeglichenen Etat

REMAGEN. Der Rat der Stadt Remagen hat am Montagabend den Haushalt für das kommende Jahr verabschiedet. Er sieht Einnahmen von 23,85 Millionen Euro vor.

Dem stehen Ausgaben von 24,85 Millionen Euro entgegen. Damit liegt das prognostizierte Defizit bei einer Million Euro. Die Unterdeckung kommt trotz einer kräftigen Anhebung der Steuersätze zustande.

So wurden am Montagabend die Hebesätze für die Grundsteuer A und B von 285 auf 300 sowie von 338 auf 365 hoch gesetzt. Der Hebesatz für die Gewerbesteuer klettert von bisherigen 352 auf 365 Punkte.

Rund 800.000 Euro will die Römerstadt an neuen Krediten aufnehmen, um anstehende Investitionen zu finanzieren. Um die Liquidität zu sichern, setzte der Stadtrat am Montagabend auch den Höchstbetrag der Kassenkredite fest: Er soll drei Millionen Euro nicht überschreiten.

Das Eigenkapital der Stadt lag zum Ende des vergangenen Jahres bei rund 26 Millionen Euro. Es wird zum Ende diesen Jahres um etwa eine Million Euro abschmelzen. Für den 31. Dezember 2014 rechnet die Stadtverwaltung mit einem verbleibenden Eigenkapital von 24,1 Million Euro. Nicht erhöht werden sollen die Gebühren für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung.