Nach Schließung

Keine Postagentur mehr in Kripp

Hinweis auf Postfächer.

Symbolbild.

KRIPP. Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer wehrt sich gegen Postschließung. Der Wirtschaftsförderer der Stadt Remagen glaubt an baldige Lösung.

Der Kripper Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer ist sauer auf die Post. Grund: Der 3500 Einwohner-Ort hat seit neun Tagen keine Postagentur mehr. Und das, obwohl der Christdemokrat den Post-Verantwortlichen seit Monaten Vorschläge unterbreitet, wo die Agentur eine neue Bleibe finden könnte. Die musste nämlich deshalb gesucht werden, weil der bisherige Standort im Gebäude der „E-Lobil Elektrofahrzeuge“ an der Quellenstraße aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben wurde.

„Das war der Post seit vielen Monaten bekannt“, so Hammer. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsförderer der Stadt Remagen, Marc Bors, habe er Alternativen vorgeschlagen. „Das alles hat nicht gefruchtet. Wir hören einfach nichts mehr von den Verantwortlichen der Post AG“, ärgert sich Hammer. Er will nun Landrat und Landtagsabgeordnete einschalten, um Druck aufzubauen. Es gehe schließlich nicht an, dass ein Ort mit 3500 Einwohnern keine Post mehr habe.

Wirtschaftsförderer Marc Bors glaubt an schnelle Lösung

Einen Silberstreif am Horizont sieht derweil Wirtschaftsförderer Bors, der ebenfalls seit dem vergangenen Sommer mit der Deutschen Post AG diesbezüglich in Kontakt steht. Mit dem Immobilienmanagement des Konzerns hat er für die kommenden Tage einen Termin in Kripp vereinbart. Bors ist guter Dinge, dass es schon bald wieder eine Poststelle im südlichen Remagener Stadtteil geben wird – betrieben von der Post selbst.