Brand in Remagen-Oberwinter

Feuerwehr rettet Mann aus brennendem Haus

Der Brand in dem Hinterhaus war schnell gelöscht. Mit Speziallüftern gingen die Wehrleute gegen den extremen Rauch vor.

Der Brand in dem Hinterhaus war schnell gelöscht. Mit Speziallüftern gingen die Wehrleute gegen den extremen Rauch vor.

OBERWINTER. Einen 53-jährigen Mann haben Feuerwehrleute am Mittwochabend aus einer brennenden Wohnung in Remagen-Oberwinter gerettet. Massive Rauchentwicklung und platzende Scheiben waren zuvor gemeldet worden.

Großeinsatz auf der Oberwinterer Hauptstraße am Mittwoch: Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten gegen 18 Uhr zu einem Hausbrand aus, weil Zeugen eine massive Rauchentwicklung und zerberstende Fensterscheiben in dem Hinterhaus eines Wohnhauses gemeldet hatten.

Vor Ort stellte Einsatzleiter Michael Tillmann, stellvertretender Wehrleiter der Stadt Remagen, fest, dass es im Erdgeschoss des hinteren Gebäudeteils brannte, ein 53-jähriger Mann sich aber noch darüber in der ersten Etage befand. Über die Leiter der Wehr wurde der Mann geborgen und mit Rauchvergiftung ins Remagener Krankenhaus gebracht. Der Notarzt, der den Verletzten in Augenschein nahm, ließ den aus Koblenz angeforderten Rettungshubschrauber, der im Schulhof der Grundschule gelandet war, umkehren.

Auch Stadtwehrleiter Ingo Wolff machte sich vor Ort ein Bild von der Lage. Rund 50 seiner Kameraden aus Oberwinter, Rolandswerth und Remagen waren mit zehn Fahrzeugen im Einsatz und hatten den Brand schnell unter Kontrolle. „Zur Ursache und Schadenshöhe können wir derzeit keine Angaben machen“, so Wolff zum GA. Die Wohnung sei unbewohnbar. Eine technische Brandursache schließt die Polizei nicht aus.