Oberwinter

Feierliche Einsegnung des Kita-Anbaus

Die Einsegnung der neuen Räume nimmt Pastor Frank Klupsch vor.

OBERWINTER. Mit einem Familiengottesdienst in der Oberwinterer Pfarrkirche Sankt Laurentius begann die feierliche Einsegnung des Anbaus der Katholischen Kindertagesstätte.

Wegen des gerade in Kraft getretenen Bundesgesetzes, durch das U 3-Kinder einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz haben, wurde der zweigruppige Anbau an den vorhandenen Kindergarten erforderlich.

Gestaltet wurde die Messe von Leiterin Edith Reck, den 16 Erzieherinnen, den zwei Berufspraktikantinnen und natürlich den Kindern. Das Motto lautete "Jesus ist für alle da, ob Groß oder Klein". Pastor Frank Klupsch betonte in seiner Predigt, wie wichtig eine Kita sowohl für die Kirche als auch für die Pfarrgemeinde sei. "Nirgends arbeiten wir so professionell wie hier im Kinder- und Familienbereich", so Klupsch. Er freue sich, dass es im Team unter der Leitung von Reck eine große Kontinuität gebe - auch wenn vier neue Erzieherinnen für die 114 zu betreuenden Kinder eingestellt wurden. Er verstehe sie alle als Seelsorgerinnen vor Ort, die nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern da seien.

Sein besonderer Dank ging neben den Vertretern von Verwaltungs- und Pfarrgemeinderat an Hermann Schlemmer für sein jahrzehntelanges Engagement zugunsten des Kindergartens. Er sei es auch gewesen, der die Baumaßnahme in den vergangenen Monaten begleitet habe und stets Ansprechpartner war.

Anlässlich eines Sommerfestes erfolgte dann die Einsegnung der neuen Räume, an der auch der Erste Beigeordnete Hans-Joachim Bergmann, Ortsvorsteher Norbert Matthias, der Ortsbeirat, Mitglieder des Stadtrates und der Kirchengemeinden, der Elternbeirat, der Förderverein sowie die Eltern mit ihren Kindern teilnahmen. Danach konnten sich die Gäste mit Köstlichkeiten aus vielen Ländern stärken. Ein Zauberer versetzte den Nachwuchs in Erstaunen, und der Förderverein organisierte eine gut bestückte Tombola, deren Erlös wieder dem Kindergarten zugute kommt.

Die Kosten für den Anbau mit rund 175 Quadratmetern betragen 690.000 Euro; finanziert von Bund, Land, Kreis und der Stadt Remagen. Der Anbau hat zwei Gruppen- und zwei Ruheräume, Toiletten- und Wickelraum sowie einen Hauswirtschaftsbereich. Auf einer Terrasse von 50 Quadratmetern werden noch ein Sandkasten, eine Rutsche und ein Sonnensegel aufgebaut.