Stadtentwicklung in Remagen

Die Römerstadt hat sich prächtig entwickelt

Die Rheinpromenade wurde in Georgis Amtszeit neu gestaltet.

Die Rheinpromenade wurde in Georgis Amtszeit neu gestaltet.

REMAGEN. Flanier- und Erholungsräume prägen Remagen. Gleichzeitig haben sich die Gewerbesteuereinnahmen vervierfacht. In Herbert Georgis Amtszeit hat sich in der Römerstadt vieles zum Guten gewandelt.

Kaum eine Stadt an Rhein und Ahr hat sich in den vergangenen Jahren so verändert wie Remagen. In Herbert Georgis Amtszeit fielen die Beseitigung und Neubebauung der Gewerbebrachen der ehemaligen Steppdeckenfabrik in der Fährgasse, auf dem ehemaligen Quellen-Lehnig-Gelände in Kripp, auf dem Areal der früheren Fabrik Atzenroth in Kripp und der ehemaligen Möbelfabrik Becher an der Goethestraße oder auch aktuell die Neubebauung des Geländes des Verkehrs-Verlages im Herzen der Stadt.

Den Rheinschlössern Marienfels und Ernich, aber auch dem Jagdschloss Calmuth, die allesamt dem Verfall geweiht waren, wurde neues Leben eingehaucht. Gerettet wurde zudem der Rolandsbogen, der von Grund auf renoviert wurde. Der Neubau der Sporthalle und des Sportplatzes Kripp, der Neubau der Dorfgemeinschaftshäuser in Oedingen und Bandorf fielen ebenfalls in Georgis Amtszeit. Vor dem Baggerzahn bewahrt wurde das alte Jugendheim in Remagen: Heute befindet sich dort die Kulturwerkstatt.

Für die Kommune besonders wichtig war die Ansiedlung von leistungsfähigem Gewerbe und damit die Steigerung der Gewerbesteuern von knapp zwei Millionen Euro im Jahr 2002 auf über acht Millionen Euro. Die Zahl der Arbeitsplätze alleine in Remagen-Süd stieg von etwa 400 im Jahr 2002 auf 1200. Zudem wurde das Gewerbegebiet in Oedingen erschlossen und vermarktet.

In allen vergleichbaren Städten hat insbesondere der Einzelhandel zu kämpfen. In Remagen gelang eine Belebung der Innenstadt durch systematisches Standortmarketing und die Ansiedlung von Kunstgalerien und die Einrichtung der „Stadtgespräche“, die rund 100 Projekte angestoßen haben.

Mithilfe von Bundesmitteln wurde das Arp Museum in Remagen gebaut. Eine Einrichtung, die in der Kunstszene eine Magnetwirkung hat. Ohnehin gelang es in Remagen, den Slogan „Kunst, Kultur und Lebensfreude“ weiterzuentwickeln. Zahlreiche Galerien prägen inzwischen das Stadtbild, der „LebensKunstMarkt“ gilt als Frequenzbringer auch für den Einzelhandel.

Die Entwicklung Remagens wird auch an der Rheinpromenade deutlich: Für mehr als zwei Millionen Euro wurde eine der schönsten Flanier- und Erholungsräume geschaffen, die heute Aushängeschild der Stadt sind. Verändert hat sich auch die Schullandschaft: Es gab umfangreiche Umbauten und Renovierungen aller Grundschulen und des Schulzentrums Remagen sowie die Umwandlung der Realschule plus in eine Integrierte Gesamtschule.

Nachdem man neue Baugebiete ausgewiesen hatte, steigerte sich die Einwohnerzahl auf über 18 000. Remagen war die erste Stadt im weiten Umkreis, die 2007 als Service für Senioren und behinderte Menschen ein „Rollendes Rathaus“ eingerichtet hat.