Weinfest in Rech

Weinkönigin will keinen „Hattrick“ hinlegen

RECH. Die amtierende Weinmajestät Jessica Ellen Großgarten nimmt nach zwei Jahren Abschied. Rech feiert von Freitag, 15. September, bis Sonntag, 17. September, sein Weinfest ohne Regentin, aber mit Winzerumzug.

Das Weinfest wird gefeiert. Egal, ob mit oder ohne Königin. Darin sind sich die 600 Einwohner von Rech einig. Das Fest steigt von Freitag, 15. September, bis Sonntag, 17. September.

Den Auftakt der drei weinfrohen Tage bildet am Freitag ab 17 Uhr der Abschiedsabend von Weinkönigin Jessica Ellen Großgarten und ihren Prinzessinnen, Sophie Schreiner und Monika Gies. Zum Empfang am Bürgerhaus werden die Ortsweinköniginnen des Ahrtals erwartet, um mit Jessica bei fetziger Musik von „De Fruende“ und guten Tropfen Recher Weins die letzten Stunden ihrer Amtszeit zu feiern.

Eine Proklamation und somit eine Nachfolgerin im Amt der Weinkönigin wird es am Samstag dann aber nicht geben. Es hat sich keine junge Frau gefunden, die die Recher Krone tragen will. Und Jessica, die im vergangenen Jahr schon „ihren Vertrag um ein Jahr verlängert“ hatte, will keinen „Hattrick“ hinlegen.

„Es liegt nicht daran, dass wir keine jungen Frauen im Dorf hätten“, sagte Bürgermeister Hans-Dieter Kutscher dem General-Anzeiger. Das Problem sei, dass die potenziellen Regentinnen alle entweder wegen Ausbildung oder Studium indisponiert seien. Kutscher hofft jedoch, dass sich das in den kommenden Jahren wieder ändert.

Dennoch wird am Samstag schon ab 11 Uhr rund um das Bürgerhaus mit viel Musik gefeiert. Um 14.30 Uhr wird dann Königin Jessica Elllen Großgarten als letzte Amtshandlung das Weinfest eröffnen. Und gegen Abend sorgt dann die Band „Impuls“ für Stimmung bei den Festbesuchern an den zahlreichen Wein- und Verpflegungsständen.

Am Sonntag steht dann das ganze Dorf kopf. Mit viel Liebe zum Detail werden die Motivwagen für den am Nachmittag ab 14.30 Uhr stattfindenden Winzerfestzug vorbereitet und geschmückt. Auch Gruppen aus den Nachbarorten sind mit von der Partie, ebenso Tamboure, Musikanten und die Recher Fußgruppen, die sich jedes Mal etwas Neues für den weinseligen Lindwurm einfallen lassen.