300.000 Euro teures Projekt

Stadtwerke Sinzig bauen Photovoltaikanlage

Ortstermin am dem geplanten Standort: (von links) Franz Nürenberg von den Stadtwerken, Bürgermeister Andreas Geron und Klimaschutzmanagerin Silke Merz.

Ortstermin am dem geplanten Standort: (von links) Franz Nürenberg von den Stadtwerken, Bürgermeister Andreas Geron und Klimaschutzmanagerin Silke Merz.

SINZIG. Die Verbandsgemeinde Bad Breisig beteiligt sich zur Hälfte an den Kosten für die neue Photovoltaikanlage, die auf dem Gelände der Entsäuerungsanlage entstehen soll. Die Kosten betragen 300.000 Euro.

Die städtische Photovoltaikanlage, die auf dem Gelände der Entsäuerungsanlage am Kranzweiherweg in Sinzig entstehen soll, kann schon bald in die Umsetzung gehen. Die Kreisverwaltung Ahrweiler hat die Baugenehmigung erteilt. Bauherr und Eigentümer dieser größten frei stehenden Photovoltaikanlage im Stadtgebiet von Sinzig sind die Stadtwerke Sinzig. Die Verbandsgemeinde Bad Breisig beteiligt sich aufgrund eines Kooperationsvertrages mit 50 Prozent an den Herstellungskosten, die rund 300.000 Euro betragen.

„Klimaschutz ist eines der wichtigsten Anliegen unserer Zeit und gemeinsam mit unserer Klimaschutzmanagerin Silke Merz und den politischen Gremien wird Sinzig stetig daran arbeiten, sich Ziele zu setzen und Maßnahmen zu entwickeln“, sagte Bürgermeister Andreas Geron bei einem Ortstermin. Erneuerbare Energien seien für die Stadt Sinzig nicht nur ein aktuelles Thema, sondern ein langfristiges und dauerhaftes Projekt. Die Stadt Sinzig habe sich in ihrem Klimaschutzkonzept verpflichtet, dem CO2-Ausstoß und somit dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Strombedarf von 30 Vier-Personen-Haushalten

Das drückt sich in Zahlen bei der genehmigten Anlage wie folgt aus: Die Anlage soll eine Jahresleistung von 150 000 Kilowattstunden erbringen. Dies entspricht dem Strombedarf von 30 Vier-Personen-Haushalten. Durch den Betrieb der Anlage werden 105 Tonnen CO2 pro Jahr weniger produziert. Die gesamte Aufstellfläche hat eine Größe von rund 3000 Quadratmetern (etwa ein halbes Fußballfeld), die Fläche des Modulfeldes beträgt rund 1200 Quadratmeter.

„Der klimafreundlich erzeugte Strom wird für den Betrieb der Pumpentechnik in der Entsäuerungsanlage verwendet, somit profitieren auch die Bürger der Verbandsgemeinde Bad Breisig von der Anlage“, so Geron. Als Bauzeit sind rund zehn Wochen veranschlagt. Die Photovoltaikanlage soll voraussichtlich im Spätsommer in Betrieb gehen.