Dienstwagennutzung durch Ex-Bürgermeister

Sinziger Fall "Dienstwagen" ist erledigt

Wolfgang Kroeger

Wolfgang Kroeger

SINZIG. Die Stadt Sinzig kann die Akte "Dienstwagennutzung von Ex-Bürgermeister Wolfgang Kroeger" nun wohl schließen. Kroegers Amtsnachfolger, Sinzigs Bürgermeister Andreas Geron, hat klargestellt: Der Vorgang ist abgeschlossen.

Andreas Geron, Bürgermeister der Stadt Sinzig, hat dem General-Anzeiger gegenüber bestätigt, dass Irritationen, die sich wegen Abrechnungen der Dienstwagennutzung seines Amtsvorgängers Wolfgang Kroeger für Privatzwecke ergeben hatten, ausgeräumt sind.

Dem General-Anzeiger war in den vergangenen Wochen von Kroeger stets versichert worden, die Angelegenheit „Abrechnung Dienstwagen“ sei mit der von ihm vorgenommenen Ausgleichszahlung erledigt. Dies hatte auch der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Franz Hermann Deres (CDU), so gesehen, der in öffentlicher Sitzung mitgeteilt hatte, dass die Ausgleichszahlungen im Rahmen einer Abrechnung durch die Stadtverwaltung 2018 festgelegt worden sind.

Dennoch gab es zuletzt weitere Spekulationen, der Abrechnungs-Wirrwarr sei nicht vollends ausgeräumt und aufgeklärt. Geron stellte nun klar: „Der Vorgang ist abgeschlossen, soweit sich keine neuen Erkenntnisse aus der Prüfung des Haushaltsjahres 2017 ergeben.“

Kroeger hatte im Nachhinein für die private Nutzung des städtischen Fahrzeuges als eine vom Landesrechnungshof angemahnte „gebotene Sachleistung“ einen Eigenanteil von 22 Prozent der Kosten gezahlt.

Seinen Dienstwagen habe er entsprechend den Bestimmungen abgerechnet. Monatlich sei ein Prozent des Listenpreises versteuert, zusätzlich seien 0,3 Prozent für die Fahrten von und zur Arbeitsstätte entrichtet worden.

„Diese Abrechnungsmethode wurde bei Finanzamtsprüfungen wie auch bei den Prüfungen durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften als richtig bestätigt“, so Kroeger, der sich seit dem 31. Dezember im Ruhestand befindet.