Bad Breisig

Segelflugsaison auf der Mönchsheide beginnt an Karfreitag

Piloten im Schnee: Die Fluglehrer auf der Mönchsheide.

BAD BREISIG. Noch liegt die Mönchsheide unter einer Schneedecke, noch drehen allenfalls ein paar Ultraleichtflieger ihre Runden über Rhein und Ahr. Aber ein genauer Blick offenbart schon die ersten Thermikansätze in Form von Cumulus-Wolken über der Eifel und dem Westerwald.

Bis die Segelflugsaison richtig losgehen kann, muss es aber noch wärmer und trockener werden. Zeit und Gelegenheit, sich schon einmal theoretisch mit vielen Dingen rund ums Fliegen zu beschäftigen. Fluglehrer sind sogar dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen Fortbildungen zu absolvieren.

Eine solche hat Markus Geisen, Segelflug-Ausbildungsleiter beim Luftsportverein Mönchsheide (LVM), jetzt organisiert. An zwei Tagen waren insgesamt knapp 20 Fluglehrer vor Ort, darunter nicht nur Mitglieder der drei Vereine aus dem Ahrkreis, sondern sogar aus Bayern.

In Vorträgen und Diskussionen setzten sich die Piloten mit dem gesamten Spektrum des Segelfliegens und der Ausbildung auseinander. Themen wie "neue Ergebnisse der Hirnforschung zur Informationsverarbeitung", "der Einfluss der Beladung auf Grenzflugzustände" oder "eine Anleitung zum systematischen Wetterbriefing" zeigen die Vielfältigkeit dieses Sports auf, der von den Fluglehrern vermittelt wird. So lernen Flugschüler mehr als nur das "reine Fliegen".

Geisen: "Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, ein Verständnis für Technik und die Kräfte der Natur sowie Spaß an der Sache sind Voraussetzungen, bereits mit 14 Jahren ein Segelflugzeug alleine fliegen zu können - und sind gleichzeitig auch Fähigkeiten, die einem abseits des Flugplatzes zugutekommen."

Der reguläre Betrieb auf der Mönchsheide beginnt an Karfreitag. Wer Interesse an der Ausbildung zum Segelflugpiloten hat, informiert sich am Flugfeld oder auf www.moenchsheide.de.