Grüne werben mit Rikscha

Partei will Verbesserung für Sinziger Verkehr

Die Grünen boten Bürgern Rikscha-Fahrten an.

Sinzig. Auf die Verkehrssituation in Sinzig hat der Ortsverband der Grünen in der Barbarossastadt mit einer Rikscha aufmerksam gemacht. Vom Bahnhof aus boten die Grünen den ankommenden Bürgern eine Rikscha-Fahrt nach Hause, zum Einkauf oder zum Sinziger Schloss an.

Viele Bürger nahmen das Angebot an und ließen sich von Harm Sönksen, Grünen-Geschäftsführer des Ahrkreises, und Ingo Binnewerg, Grünen-Fraktionsführer im Sinziger Stadtrat, zu ihrem Wunschziel fahren.

Am Bahnhof informierte der Bundestagsdirektkandidat Klaus Meurer mit Parteifreunden über die politischen Ziele der Partei. "Von einer Verkehrssituation, in der Fußgänger, Fahrradfahrer und Autofahrer sicher zusammen leben, kann in Sinzig leider keine Rede mehr sein", sagte Binnewerg: "Autos fahren zu schnell in der Innenstadt. Es fehlen Bereiche, in denen Fußgänger und Fahrradfahrer Vorrang haben und sich umweltfreundlich fortbewegen können. Kölner Straße und Barbarossastraße werden immer mehr zu Autobahnen." Es bestehe Handlungsbedarf.