Barbarossa an fast jeder Ecke

Neuer Skulpturenweg in Sinzig eröffnet

Großes Interesse fand die Eröffnung des Barbarossa-Rundweges auf dem Sinziger Kirchplatz.

Großes Interesse fand die Eröffnung des Barbarossa-Rundweges auf dem Sinziger Kirchplatz.

Sinzig. Innerhalb von nur wenigen Wochen sind sie zu einem besonderen Alleinstellungsmerkmal Sinzigs geworden: Die 17 Barbarossafiguren, die in der Stadt aufgestellt sind. Nun wurde ein Skulpturenrundweg eröffnet.

Vier Mal weilte Kaiser Friedrich I. zwischen 1152 und 1180 in der Stadt. Grund genug für Sinzig, sich stolz „Barbarossastadt“ zu nennen. Ein Prädikat, mit dem man touristisch noch mehr wuchern kann, meinen die Stadtoberen, die in den Kaiseraufenthalten ein „Markenzeichen mit großem Werbepotenzial für die gesamte Stadt“ sehen.

Das Bürgerforum verlieh der Idee dann die nötige Schubkraft. 17, rund zwei Meter hohe Skulpturen wurden in Auftrag gegeben und von verschiedenen Künstlern farbig gestaltet. Unter allen Beiträgen soll nun noch ein Publikumspreis vergeben werden.

Nachdem alle Barbarossas ihren Platz in der Innenstadt gefunden haben, wurde am Montag der Rundgang zu allen Skulpturen „Auf den Spuren Barbarossas“ von Bürgermeister Wolfgang Kroeger eröffnet.

Figuren kosten je 1.500 Euro

„Ich bin sehr stolz auf diese Aktion und davon überzeugt, dass sie noch lange begeistern wird“, sagte das Stadtoberhaupt angesichts der 17 farbigen und unübersehbaren Kunstwerke, die längst zum beliebten Fotomotiv geworden sind. Den an der Gestaltung beteiligten Sinziger Künstlern dankte er für deren Schaffenskraft, den Sponsoren (eine Figur kostet 1.500 Euro) für ihre finanzielle Unterstützung.

Manfred Ruch vom Bürgerforum sprach von einem „großartigen Signal für die Stadt“. Die zunächst als „etwas verrückte Aktion“ empfundene Idee erweise sich zunehmend als gelungene Stadtmarketingmaßnahme. Leider sind jedoch bereits fünf Figuren mutwillig beschädigt worden.