Konzert am Rhein-Gymnasium Sinzig

Musik zum Advent

Mehr als 100 Musiker wirkten beim Konzert des Rhein-Gymnasiums in Sankt Peter mit.

Mehr als 100 Musiker wirkten beim Konzert des Rhein-Gymnasiums in Sankt Peter mit.

SINZIG. Das traditionelle Adventskonzert des Rhein-Gymnasiums hat viele Fans bei Schülern, Lehrern und Eltern. Aber auch viele musikbegeisterte Sinziger schätzen die Veranstaltung. So war beim Konzert am Donnerstag die Pfarrkirche Sankt Peter fast schon überfüllt.

Zusätzlichen Platz boten die Emporen und herbeigeschafften Stühle in den Gängen. „Sie werden eine beeindruckende Präsentation aller Orchester und Chöre erleben“, versprach der neue Schulleiter Jens Braner den Gästen.

Chorkompositionen moderner und traditioneller Adventslieder waren ebenso zu hören wie Orchesterwerke von Bach, Telemann und Mascagni. Die Besonderheit des Konzertes ergibt sich aus der Zahl der auftretenden Musiker. Unter der Leitung und Mitwirkung der Musiklehrer traten die Ensembles auf: Unterstufenchor, Mittel- und Oberstufenchor, Orchester, Instrumentalsolisten sowie die Streicherklassen 6 a und 6 b. Als Gast sang auch der neue „Chor conTakt Sinzig“, der größtenteils aus Ehemaligen besteht, der aber auch anderen Interessierten offensteht. Insgesamt boten also weit mehr als 100 Musiker ihr Können dar. Es gab Besinnliches und Leises, aber auch Kraftvolles mit viel Klangfülle.

Dementsprechend war auch die Auswahl der Musikstücke. Mit „O God th' Eternal Father“ von Felix Mendelsohn-Bartholdy ging es los. Im Programm aber auch „Tochter Zion“ von Georg Friedrich Händel oder aber „So this is Christmas“ von John Lennon. Applaus nach den einzelnen Stücken war bei dieser Aufführung erwünscht. Die beiden Streicherklassen präsentierten sich dann sich als klangvolles Orchester.

Die Schüler erlernen seit eineinhalb Jahren Violine und Violoncello und zeigten mit Kompositionen von Corelli und Händel, dass sie erstaunliche Fortschritte gemacht haben. Es war ein stimmungsvolles und bemerkenswertes Konzert bei freiem Eintritt. Aber die aufgestellten Geigenkästen als Spendendosen füllten sich mit Münzen und auch Scheinen. Das Geld fließt in die Anschaffung neuer Instrumente.