Verkehrs- und Verschönerungsverein

Mayschosser sammeln Ideen fürs Weinblütenfest

Der ehemalige Kassierer Wolfgang Ringat (4.v.l.) wird vom Vorsitzenden Rudolf Mies (6. v.l.) verabschiedet.

Der ehemalige Kassierer Wolfgang Ringat (4.v.l.) wird vom Vorsitzenden Rudolf Mies (6. v.l.) verabschiedet.

MAYSCHOSS. Beratung für die künftige Gestaltung von Festen erhofft sich der Verkehrs- und Verschönerungsverein Mayschoß (VVV) von einer Gruppe junger Mayschosser unter Leitung von Alina Bäcker. Zudem ist eine Ideenbörse zum Weinblütenfest geplant.

Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Mayschoß (VVV) zeigt Kontinuität. Bei den Wahlen in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde Rudolf Mies mehrheitlich wieder zum Vorsitzenden gewählt. Hans Ulrich Jonas hatte nicht erneut für das Amt des zweiten Vorsitzenden kandidiert, gewählt wurde Margot Bruse. Die Stelle eines Geschäftsführers bleibt weiterhin vakant, da kein Kandidat gefunden werden konnte. Hermann-Josef Reuter wird nach Wolfgang Ringat Kassierer. Beisitzer sind Hans Ulrich Jonas, Guido Kurzbach, Sebastian Mies, Fabian Flatau, Elke Ringat, Carlo Schmidt, Günter Schumacher und Hans Mund. Die außerordentliche Sitzung war erforderlich, weil der Verein es versäumt hatte, im Frühjahr Wahlen durchzuführen.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ berichtete der Vorsitzende über Aktivitäten und stellte Pläne vor. Danach hatte der Vorstand bei den Rebenwandertagen am Rotweinwanderweg unterhalb der Akropolis einen Weinstand mit Imbiss betrieben, der guten Zuspruch gefunden hatte. Für das kommende Jahr ist der Stand wieder angemeldet.

Ideenbörse soll helfen

Beim Weinblütenfest stagniert der Umsatz seit Jahren, führte Mies aus. Die Endabrechnung erbrachte lediglich eine schwarze Null. Mies begründete das Ergebnis unter anderem mit den Kosten für den Festzug, die 64 Prozent des gesamten Umsatzes schluckten. Darum sollen in Kürze alle Vereine, die an dem Festzug teilnehmen, zu einer Ideenbörse eingeladen werden. Der Vorstand erhofft sich dadurch Vorschläge für eine attraktivere Gestaltung des Festes.

Beratung für die künftige Gestaltung von Festen erhofft sich der VVV auch von einer Gruppe junger Mayschosser unter Führung von Alina Bäcker. Diese Gruppe hat vor, Konzepte für Veranstaltungen rund um Mayschoß zu erarbeiten sowie nach passenden Bands und Verpflegungsständen Ausschau zu halten.

Die Weinfestwochenenden im Oktober sind nach Meinung des Vorstands „recht gut verlaufen“. Die Bewirtschaftung des Weinbrunnens hatte der Verein, wie berichtet, an den beiden ersten Wochenenden an die Winzergenossenschaft abgetreten. An den beiden letzten Wochenenden bewirtschaftete der VVV den Weinbrunnen ehrenamtlich.

Bröschüre für die Einwohner

Als „Wermutstropfen“ bezeichnete Mies die Tatsache, dass der Festplatz – im Gegensatz zu früheren Jahren – beim offiziellen Weinfestabschluss nahezu leer geblieben war. Folglich sucht der Verein auch hier nach Veränderungen.

Wie bereits berichtet, will der VVV den Einwohnern veranschaulichen, was er in den vergangenen dreieinhalb Jahren geleistet hat. Dies soll in Bild und Wort in einer kleinen Broschüre geschehen. Die Dokumentation soll zu Weihnachten an alle Mayschosser Haushalte verteilt werden.

Investieren möchte der Verein weiterhin in Verschönerungen für das Dorf, und er will die Mayschosser Vereine weiterhin unterstützen. Allerdings ist das Budget kleiner geworden, weil auf die Einnahmen von zwei Weinfest-Wochenenden verzichtet worden ist. „Trotzdem gehen wir weiterhin optimistisch in die Zukunft“, sagte Mies zum Schluss seiner Ausführungen und warb um weitere Unterstützung für den VVV.