Lange Staus nach Unfall

Lastwagen brennt auf der A61 komplett aus

Ein Feuerwehrmann in Einsatzkleidung.

Wehr. Am Dienstagmorgen hat auf der Autobahn 61 ein Lastwagen gebrannt. Die Bergungsarbeiten dauerten mehrere Stunden, im entstandenen Stau kam es zu drei leichten Auffahrunfällen.

Vermutlich wegen eines Turboladerschadens, so die Autobahnpolizei Mendig, geriet am Dienstagmorgen gegen 6.30 Uhr auf der A 61 ein Sattelzug aus Lohne (Oldenburg) in Brand. Dem 45-jährigen Fahrer des mit 25 Tonnen loser Weizenkleie beladenen Sattelzuges gelang es jedoch noch rechtzeitig, sein Fahrzeug auf dem Beschleunigungsstreifen an der Anschlussstelle Wehr abzustellen. Der Lastwagen brannte fast komplett aus.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste der Verkehr über den linken von drei Fahrstreifen am Brandort vorbeigeführt werden. Dadurch kam es im Berufsverkehr zu einem Rückstau von rund sieben Kilometern Länge. Die Bergungsarbeiten dauerten bis mittags.Die Schadenshöhe beträgt nach ersten Schätzungen rund 100 000 Euro. Aufgrund der Staubildung kam es im weiteren Verlauf zu drei leichten Auffahrunfällen mit einem Gesamtschaden von rund 3000 Euro.

Keine fünf Stunden später, gegen 11.15 Uhr, kam es in Fahrtrichtung Köln kurz hinter der Anschlussstelle Niederzissen zu einem Auffahrunfall mit vier Lastwagen. Vermutlich wegen zu geringem Abstand und stockendem Verkehrsfluss fuhr der hintere Sattelzug auf seinen vorausfahrenden Lkw auf. Durch den Aufprall wurden wiederum die beiden davor fahrenden Lastwagen ebenfalls aufeinander geschoben. Auch in diesem Fall beläuft sich der Gesamtschaden auf rund 100 000 Euro. Durch den Unfall wurde zum Glück nur der Fahrer des dritten Sattelzuges leicht verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Während der Bergungsmaßnahmen, die bis 14 Uhr dauerten, kam es zu einem mehrere Kilometer langen Stau.