Mit dem Rad nach Santiago

Hannsjörg Pohlmeyer schildert seine Erlebnisse

SINZIG. So, wie viele Wege nach Rom führen, gibt es auch für die Pilgerschaft nach Santiago de Compostela verschiedene Wege. Die große Mehrheit der Pilger bevorzugt den Camino Frances, die klassische Ost-West-Route. Nur etwa fünf Prozent der mittlerweile annähernd 200.000 Personen, die sich jährlich auf den Weg nach Santiago machen, wählen die Südroute.

Sie führt von Sevilla durch abwechslungsreiche Landschaften und mit der Extremadura durch eine der am dünnsten besiedelten Regionen Europas. Zugleich berührt sie mehrere sehenswerte Welterbestätten: Sevilla, Merida, Caceres, Salamanca und natürlich Santiago selbst. Dabei ist die via de la plata "spanischer" als die Hauptroute.

Deutsche Mitpilger sind eher die Ausnahme, man ist mehr auf sich gestellt. Der Weg ist anstrengender, intensiver. Das hat Hannsjörg Pohlmeyer am eigenen Leibe gespürt, als er die 1000 Kilometer lange Strecke mit seinem Fahrrad zurückgelegt hat.

Mit einem sehr persönlichen Bericht und beeindruckenden Bildern möchte er die Zuhörer teilhaben lassen an seinen Erlebnissen. Dazu gehören auch praktische Tipps und die Möglichkeit, Fragen für die Vorbereitung einer eigenen Pilgerschaft zu stellen.

Der Vortrag findet am Montag, 17. Juni, ab 19.30 Uhr im Pfarrheim Sankt Peter in Sinzig, Zehnthofstraße statt. Veranstalter ist die Pfarreiengemeinschaft Sinzig.