"Finale" der Altenahrer Weinwochen

Höhenfeuerwerk leuchtet über dem Ahrgebirge

Mit einem grandiosen Feuerwerk gingen in Altenahr die Weinfestwochen zu Ende.

Mit einem grandiosen Feuerwerk gingen in Altenahr die Weinfestwochen zu Ende.

ALTENAHR. Die Weinfestwochenenden verabschieden sich mit einem prasselnden Sternenregen. Ein brillanter Abschluss sorgt für Farbenpracht am Himmel.

Eine illuminierte Burg Are war in den vergangenen Wochenenden keine Seltenheit für die Besucher der Altenahrer Weinfestwochenenden. Was die Zuschauer am vergangenen Samstag jedoch erleben durfte, toppte die Farbenpracht der vorangegangenen Wochen bei weitem.

In ausgeklügelter Choreographie wurde zum „brillanten Abschluss“ ein Höhenfeuerwerk über dem Ahrgebirge abgebrannt. Unterschiedlichste Rottöne mischten sich zusammen und ließen die alten Mauern der Burg Are wie den Sternenhimmel über der Ahr im Zeichen dessen erstrahlen, was sich in den Gläsern der meisten Gäste befand – dem Spätburgunder.

Nicht nur die Augen der kleinen Besucher strahlten, wenn sich der Goldregen wie ein überschäumendes Sektglas mit dem Glanz der Sterne verband. Nach zehn Minuten endete das Feuerwerk in einem großen Schlussakkord, der die Nacht taghell erleuchtete. Kühle Temperaturen und kondensierender Atem ließen fast vergessen, in welchem milden Ambiente die bisherigen Wochenenden verlaufen waren. Eva Flügge vom Verein „Weinort Altenahr“ zeigte sich insgesamt zufrieden mit den Weinfestwochen: „Wir hatten vom Wetter her optimale Rahmenbedingungen und sind sehr zufrieden mit den Besucherzahlen.“

Die Wasserspiele fielen aus

Nicht nur die spätsommerlichen Temperaturen der vorausgegangenen Wochenenden, auch die insgesamt fünf abwechslungsreichen Veranstaltungen haben nach Plan funktioniert, bis auf die vorgesehenen Wasserspiele am zweiten Wochenende. Die Ahr führte zu wenig Wasser dafür. Der Freude und dem Interesse der teils von weit angereisten Besucher tat dieser Wermutstropfen jedoch keinen Abbruch.

Mitunter schon am Mittwoch reisten die Gäste an, um sich neben den Festen auch den weiteren Annehmlichkeiten zu widmen, welche die Region zu bieten hat: „Sie wissen die Kultur und Natur zu schätzen“, so Flügge. Besonders gut kamen die zahlreichen Wanderungen an, die allesamt ausgebucht waren.

Nachdem der letzte Funken vom Himmel herabgefallen war, fand das Fest noch lange nicht seinen Abschluss. Und für den Weinort bedeutete es ebenfalls nicht das Ende in diesem Jahr. Im November folgt noch der traditionelle Maateljass und mit den „Altenahrer Sternstunden“ wird Mitte Dezember auf das Weihnachtsfest vorbereitet.