VG-Rat Altenahr

Freie Wähler haben mehr als 400 Mitglieder

Freie Wähler: (von links) Guido Schmitz, Heinz-Wilhelm Schaumann und Jochen Seifert in Altenahr.

Freie Wähler: (von links) Guido Schmitz, Heinz-Wilhelm Schaumann und Jochen Seifert in Altenahr.

ALTENAHR. Aus dem Stand haben die Freien Wähler bei der Kommunalwahl sechs Sitze im Altenahrer Verbandsgemeinderat geholt.

Erstmals auf VG-Ebene angetreten, hatten die Freien Wähler 19,6 Prozent der Stimmen auf sich vereint und sind wie in der Verbandsgemeinde Adenau jetzt zweitstärkste Fraktion im VG-Rat Altenahr.

Ein Ergebnis, das Jochen Seifert als Kreisvorsitzenden, frohlocken lässt. Denn auch im Kreistag hat die FWG zugelegt: von fünf auf sechs Sitze. So sagte Seifert bei der Mitgliederversammlung der FWG Ahr-Eifel: „Sehr erfreulich sind auch die steigenden Mitgliederzahlen vor Ort. Es gab zahlreiche Neuzugänge in Remagen und Sinzig sowie den erfolgreichen Neustart in der Verbandsgemeinde Altenahr.“ Aktuell habe die FWG im Kreis Ahrweiler mehr als 400 Mitglieder.

In seiner Bilanz hob der Kreischef die Themen Klimaschutz, Breitband und Hochwasserschutz hervor. Eines der künftigen Themen werde aber auch das Problem „Lärm durch Motorradfahrer“ in den Kommunen der Mittelahr sein, insbesondere in Lind und Kesseling (der GA berichtete). Seifert: „Mit Verwunderung haben wir zur Kenntnis genommen, dass die CDU einen Antrag zu diesem Thema für die Kreistagsitzung im Oktober gestellt hat. Verwunderung deshalb, weil sich die Verwaltungen bei der Einrichtung von Tempo-30-Zonen sehr bedeckt gehalten haben. Wir werden dieses aber unterstützen.“

Neuer Vorstand wurde komplettiert

Bei der Mitgliederversammlung wurde auch der Vorstand komplettiert. Bereits im März waren Guido Schmitz (Kesseling) und Heinz-Wilhelm Schaumann (Dernau) als Vorstandssprecher, Cornelia Köhler (Ahrbrück) als Schriftführerin und Britta Seifert (Berg-Krälingen) als Kassenverwalterin gewählt worden. Durch die Ergebnisse der Kommunalwahl rückten noch Helmut Hengsberg (Lind) und Rainer Metzen (Hönningen) in den Vorstand als Fraktionsmitglieder nach.

Zudem galt es eine Satzungsregelung zu erfüllen, wonach alle noch nicht im Vorstand repräsentierten Ortsgemeinden durch einen Beisitzer vertreten sein sollen. Gewählt wurden einstimmig Ute Schenk für Rech, Siegfried Tolksdorf für Heckenbach und Wilfried Breidbach für Kalenborn.

Für Mayschoß, Altenahr und Kirchsahr will die FWG noch Interessenten gewinnen. Diese sollen dann bei einer weiteren Mitgliederversammlung in den Vorstand gewählt werden. Zu Kassenprüfern wurden Franziska Kaps aus Krälingen und Axel Hellmuth aus Altenburg bestimmt.