Weinfestwochenende in Altenahr

Fackeln, bengalische Feuer und Wasserfontänen

ALTENAHR. "Felsen, Lichter und Wein" hieß das Motto für das dritte Weinfestwochenende in Altenahr. Initiiert worden war es wieder vom Verkehrsverein Weinort Altenahr.

Es waren Stunden für Romantiker, die Altenahr seinen Gästen bot. Während sich in den Gaststätten Menschen drängten und Musik spielte und es draußen zunehmend dämmerte, entflammten rings um den Ort herum auf den Bergen Fackeln, die die Landschaft ungewöhnlich in Szene setzten. Auf dem Bergrücken bis hinauf zum Schwarzen Kreuz veranschaulichte das Licht die steile Höhe der Umgebung. Auf der anderen Seite, dem Burgberg, verschaffte bengalisches Feuer den Ruinen der Burg Are einen schaurig-schönen Schein.

Unten aus der Ahr erhoben sich rote und weiße Wasserfontänen, auf den Fensterbänken im Ort, auf der Kirchmauer und an der Treppe zur Kirche hinauf wurden kleine Lämpchen entzündet. Einige Betriebe hatten mit bunten Lichtgirlanden in den Bäumen ihrer Außenanlagen für zusätzliche Effekte gesorgt. Und selbst ein Teil der Gäste trug Blinkendes an sich, während das Herbstlaub an der Ahr die Lichter reflektierte.

"Oh, wie romantisch", schwärmten Gäste beim Flanieren durch die Straßen. In den Gaststätten wie auf dem Weinbrunnenplatz, wo die Feuerwehr die Bewirtung übernommen hatte, drängten sich Menschen. Für Unterhaltungsmusik sorgte die Mathias Nelles-Band.

"Felsen, Lichter und Wein" hieß das Motto für das dritte Weinfestwochenende in Altenahr. Initiiert worden war es wieder vom Verkehrsverein Weinort Altenahr.

Weiter geht die Reihe der Weinfestwochenenden vom 16. bis 18. Oktober unter dem Motto "Wanderspaß und Weingenuss" mit geführten Wanderungen durch die Weinberge, bei denen Wissenswertes über den Weinbau vermittelt wird. Start ist am Samstag und Sonntag um 11 Uhr an der Touristinformation am Haus des Gastes. Und noch eine Woche später begleitet das Blasorchester Altenahr den Abschluss der Weinfestwochen musikalisch, während vom Burgberg ein prächtiges Höhenfeuerwerk zu erwarten ist.