Mehrgenerationenplatz in Westum

Eigenleistung wird immer mehr gefragt

WESTUM. "Ohne viel Engagement und sehr viel Eigenleistung geht in den Stadtteilen fast gar nichts mehr", diese Grundsatzfeststellung zu Westum machte Ortsvorsteher Bernd Kriechel bei der jüngsten Sitzung des Westumer Ortsbeirates. Dies vor allem mit Blick auf die knappe Sinziger Haushaltslage und die Vorhaben, die man im "Murreland" angehen will.

Eines der zentralen Vorhaben ist dabei der Mehrgenerationenplatz auf der Kirchwiese rund um das Gemeindehaus. Zurzeit wird der Zuschussantrag bearbeitet, der bis zum 1. August bei der Aufsicht und Dienstleistungsdirektion (ADD) vorliegen muss. Der Grundsatzbeschluss diese Begegnungsstätte für die Westumer jeden Alters im Herzen des Ortes zu gestalten, verabschiedete der Ortsbeirat bei dieser Sitzung.

Ist die Begegnungsstätte fertig, dann soll in Westum ein weiteres großes Dorffest gefeiert werden. Je nach Fortschritt könnte dies frühestens im Jahr 2014 sein. Einstimmig sprach sich der Beirat auch dafür aus, das Gelände, das ursprünglich für den Bau der Schulsporthalle vorgesehen war, in Spiel- und Freiflächen für den Kindergarten zu reaktivieren.

Grund dafür ist auch, dass demnächst zwei weitere Gruppen in der Hellenbachgrundschule angesiedelt werden. Die Erweiterung der Schule um diese beiden U3-Kindertagesstättengruppen schlägt mit rund 180.000 Euro zu Buche. 15.000 Euro werden für die Sanierung des Daches des Feuerwehrgerätehauses gebraucht.

Die sehr hohen Pflegekosten sorgen dafür, dass das Biotop am Westumer Backes teilweise zurückgebaut werden muss. 10.000 Euro sind im Haushalt für das Zuschütten des flachen oberen und zugewucherten Teiches vorgesehen.