Einsatzbilanz zum Festival

555 Personen bei Rock am Ring im Krankenhaus

Rock am Ring 2018.

Nürburgring. Das Deutsche Rote Kreuz zieht eine Einsatzbilanz nach Rock am Ring. Die Retter leisteten 3848 Mal Hilfe. Insgesamt 555 Personen wurden ins Krankenhaus gebracht.

Nach Veranstalterangaben feierten in diesem Jahr 71 400 Besucher das Festival Rock am Ring. Im Hintergrund gewährleisteten Rettungskräfte vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) die notfallmedizinische Versorgung der Festivalbesucher. Das Fazit der DRK-Einsatzleitung am Nürburgring am frühen Abend des letzten Veranstaltungstages fällt positiv aus. DRK-Sprecher Thorsten Trütgen: "Rock am Ring 2018 verlief entspannt, friedlich und aus DRK-Sicht ohne besondere Zwischenfälle."

Nachdem in der Nacht vor Festivalbeginn ein heftiges Gewitter zwei DRK-Sanitätszelte zerstörte, wurden die weiteren DRK-Einsatzzelte mit Unterstützung von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) sicherheitshalber mit zusätzlichen Sandsäcken gesichert. Glücklicherweise gab es durch das Unwetter keine Verletzten.

Von diesem Ereignis abgesehen verlief der einwöchige DRK-Einsatz, an dem sich insgesamt rund 1500 Rotkreuzler aus dem gesamten Bundesgebiet von Dillingen/Saar bis Berlin und von Uhldingen-Mühlhofen am Bodensee bis Hamburg beteiligten, entspannt. Rechtzeitige Veranstalterhinweise über Social Media zur Wetterlage und der Bitte um entsprechende Vorbereitung wurden wohl von vielen Besuchern beachtet. Das wirkte sich positiv auf die DRK-Hilfeleistungszahlen aus. Unterstützung erhielt die DRK-Einsatzleitung, die vom DRK-Kreisverband Ahrweiler organisiert wird, traditionell von Mitarbeitern der in Bad Neuenahr-Ahrweiler ansässigen Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ), der Bildungseinrichtung des in Bonn ansässigen Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Bis zum frühen Abend des letzten Festivaltages wurden 3848 Hilfeleistungen von den Einsatzkräften des DRK durchgeführt. In der Hilfeleistungszahl sind alle Rotkreuzhilfen, wie etwa die Ausgabe von Pflastern bei Fußblasen, die Versorgung von Blessuren, die Behandlung lädierter Gelenke nach Ausrutschern auf den teilweise matschigen Campingplätzen und mögliche Notfallversorgungen zusammengefasst.

Insgesamt 555 Personen wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.