Haribo-Start in der Grafschaft Haribo startet Gummibärchen-Produktion in der Grafschaft

Bunte Luftballons lässt die Haribo-Belegschaft zum Produktionsauftakt in die Lüfte steigen.

GRAFSCHAFT. Zum Start stiegen bunte Luftballons in den Himmel. Der Weltkonzern Haribo hat am Mittwoch an seinem neuen Firmensitz in der Gemeinde Grafschaft die Süßwarenproduktion begonnen und die Mitarbeiter offiziell in der neuen Unternehmenszentrale begrüßt.

Der Weltkonzern ist in der Grafschaft angekommen: Was vor knapp 100 Jahren in Bonn mit einem Sack Zucker und einem Kupferkessel begann, hat die Welt der Süßwaren gehörig auf den Kopf gestellt. Haribo hat sich von der Hinterhofküche des Ehepaares Riegel zum weltweit agierenden Konzern entwickelt. Am Mittwoch hat der Gummibärchenproduzent seine Mitarbeiter in einem „Townhall-Meeting“ offiziell am neuen Firmensitz begrüßt.

Um der Belegschaft den gemeinsamen Start in der neuen, internationalen Unternehmenszentrale zu erleichtern und die aktuellen Geschäftsentwicklungen in einem persönlichen Austausch zu besprechen, begrüßten alle Geschäftsführer die rund 400 Mitarbeiter, die zunächst dort eingesetzt sein werden.

Ein bunter Abschluss der Veranstaltung sorgte auch in der Umgebung für Aufmerksamkeit: Alle „Haribojaner“ ließen als Willkommensgruß Luftballons mit Postkarten der neuen Anschrift vor dem Verwaltungsgebäude hochgehen.

Bereits am 2. Mai nahmen die Verwaltungsmitarbeiter ihre Arbeit am neuen Standort auf. Nach einer persönlichen Begrüßung durch die beiden Geschäftsführer Arndt Rüsges und Günther Hofer bezogen sie die Büros und erkundeten das neue Verwaltungsgebäude sowie die Kantine.

Der neue Standort, den modernste Räumlichkeiten sowie die technisch fortschrittlichsten Produktionsstraßen der Welt auszeichnen, kam gut an: „Die Mitarbeiter freuen sich auf den neuen Abschnitt in Grafschaft, auch wenn“ – so die Geschäftsführung – „die Wurzeln des Unternehmens nicht vergessen werden“. Ende April fand die Abschiedsfeier am alten Hauptsitz in Bonn statt. Dort betonte Gesellschafter Hans Guido Riegel, dass die Grafschaft ein neuer Abschnitt mit vielen positiven Veränderungen für die Mitarbeiter und das Unternehmen sein werde.

„Der Umzug nach Grafschaft ist ein großer Schritt für uns und ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. Haribo wurde nicht nur in Bonn geboren, sondern trägt seine Heimatstadt auch im Namen. An dieser Stelle möchte ich es noch einmal ganz deutlich betonen: Bonn wird für immer ein Teil von Haribo bleiben.“ Der Standort in Grafschaft sei eine Erweiterung für Haribo und bedeute nicht das Ende der Verbindung mit Bonn – denn auch an dem traditionsreichen Standort halte Haribo fest und werde weiterhin dort produzieren.

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