Gelsdorfer Gewerbegebiet

Einbruch in Rififi-Manier auf der Grafschaft

GELSDORF. Ein hartes Stück Arbeit haben Einbrecher im Gelsdorfer Gewerbegebiet an der Otto-Hahn-Straße hingelegt. Gut und gerne fünf Stunden lang, so schätzt die Polizei, waren sie damit beschäftigt, mit einer Flex eine Wand und den dahinterstehenden Tresor aufzubrechen.

Gelohnt hat sich der Mammutaufwand allerdings nicht: Im Tresor befanden sich lediglich für die Täter uninteressante Firmenpapiere.

Bereits in der Nacht von Montag auf Dienstag wurde der erst jetzt gemeldete Einbruch verübt. Das Ziel der Täter war nicht etwa eine Bank, sondern ein auf Aquaristikartikel spezialisiertes Unternehmen. Als der Firmeninhaber am Morgen sein Chefbüro betrat, staunte er nicht schlecht: Ein riesiger Schuttberg war vor dem auf der Rückseite aufgeschweißten Tresor aufgetürmt. Unzählige Flexscheiben lagen mittendrin.

Eingedrungen waren die nach Rififi-Manier vorgehenden Täter über das Fenster der Damentoilette. Offenbar bestens ortskundig, durchbrachen sie von dort aus eine Wand, hinter der sich der Firmentresor befindet, was die Täter gewusst haben mussten.

An der Rückseite des Stahlkolosses angekommen, begannen sie in mühevoller Arbeit mit dem Aufbruch des überdimensionalen Safes. Statt Geld, Gold, Schmuck oder Diamanten gab es jedoch wertlose Unterlagen für die Einbrecher und jede Menge Sachschaden, Dreck und Schutt für die Firma. Die Polizei ermittelt.