Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins Niederzissen

Viele helfende Hände für die Synagoge

Fleißige Helfer: (von links) Richard Keuler, Gerwig Käse, Peppo Fiorelli und Albert Schäfer.

Niederzissen. Mit neuem Schwung haben die Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins Niederzissen nach der Winterpause die Arbeiten am Umfeld der ehemaligen Synagoge aufgenommen.

Nachdem bereits im Herbst der baufällige Zugang zum Keller abgerissen und die neue Stützwand mit der Treppe zum Keller eingeschalt und betoniert werden konnte, hatte der Frost die Aktivitäten notgedrungen ruhen lassen.

 Jetzt starteten die Mannen um Vorarbeiter Peppo Fiorelli durch. So wurden weitere lose Teile von der großen Stützmauer entfernt und eine starke Abdeckung, gewissermaßen als Anker, darauf gegossen. Auch Vorsitzender Richard Keuler hatte sichtlich Spaß dabei, das Team, zu dem auch Albert Schäfer und Gerwig Käse gehören, tatkräftig zu unterstützen.

Diese Arbeiten müssen laut Keuler jetzt erfolgen, damit anschließend die nach den Plänen des Büros Hicking aus Kreuzberg vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Arbeiten zur Gestaltung des ganzen Bereiches vor und neben der ehemaligen Synagoge erfolgen kann. Für diese Maßnahme hat der Gemeinderat eine Fachfirma beauftragt.

 "Der Kultur- und Heimatverein wird", so Keuler, "seine Verpflichtungen, die er gegenüber der Gemeinde eingegangen ist, erfüllen." Das gelte auch für den eigens zur finanziellen Unterstützung gegründeten Förderverein zur Erhaltung des Kulturgutes ehemalige Synagoge Niederzissen, der seinen Anteil der Finanzierung in Höhe von rund 17.000 Euro bereits sichergestellt habe.