Theaterstätte in Erpel

In den Erpeler Brückentürmen, die wieder im Besitz des Bundes sind, finden seit 1999 Kunstausstellungen mit eigens für den Ort geschaffenen Werken statt. Teils wurden alle fünf Geschosse gleichzeitig bespielt.

Der 2005 gegründete Erpeler Kunst- und Kulturkreis „Ad Erpelle“, der die Gebäude des Eisenbahntunnels und der Brückenportale der früheren Ludendorff-Brücke kulturell bespielt, erwarb 2012 den Tunnel von der Bahn, um ihn öffentlich zugänglich zu halten. Insbesondere durch die erfolgreichen Aufführungen des Theaterstücks „Die Brücke“ etablierte sich der Tunnel als Kulturstandort. Menschen aus ganz Deutschland und dem Ausland erleben nachgespielte Geschichte vom Kriegsende am Originalschauplatz, wo die alliierten Truppen im Zweiten Weltkrieg zum ersten Mal den Rhein überschritten. Geht es nach dem Verein, dann würden alle drei Brückenrelikte, der Tunnel sowie die auf der Erpeler und auf Remagener Rheinseite stehenden Brückentürme, zusammen in eine Stiftung überführt.