Ortsvorsteherwahl

Stichwahl in Bad Neuenahr nötig

Stichwahl: Detlef Odenkirchen (l.) und Richard Lindner.

Stichwahl: Detlef Odenkirchen (l.) und Richard Lindner.

BAD NEUENAHR. Die Ortsvorsteherwahl in Bad Neuenahr hat keinen Sieger hervorgebracht: CDU-Vorsitzender Detlef Odenkirchen tritt somit erneut gegen den parteilosen Kandidaten Richard Lindner an.

Einen klaren Sieger gab es am Wahlabend bei der Ortsvorsteherwahl in Bad Neuenahr nicht. Vier Kandidaten waren angetreten. Detlef Odenkirchen, CDU-Vorsitzender in Bad Neuenahr, hatte zwar mit 38,8 Prozent die Nase vorn, kam jedoch nicht an die 50 Prozent-Marke heran. Am 16. Juni wird er nun erneut antreten müssen. „Das hier ist nichts für schwache Nerven“, meinte Odenkirchen im Rathaus, wo nach und nach die Auszählungsergebnisse aus jedem Wahllokal über die aufgebaute Leinwand flimmerten.

Sein Kontrahent wird Richard Lindner sein, der als parteiloser Kandidat – offiziell unterstützt von der FWG – ins Rennen gegangen war und auf 31,1 Prozent kam. Lindner gehörte bis Anfang April noch der CDU an, war in der innerparteilichen Nominierungswahl gegen Odenkirchen allerdings unterlegen. Daraufhin beschloss er, als unabhängiger Bewerber zu kandidieren. Mit Erfolg.

Denkbar wäre, dass er Stimmen auf sich vereinigen kann, die an die Mitbewerber Michael Schwede (SPD) und Axel Ritter (Einzelkandidat) gegangen waren, die gestern keine Chance bei der Ortsvorsteherwahl hatten und nun aus dem Rennen sind.