Solidarität für die Schüler

Plan für Notunterricht von Nonnenwerth steht

Die Fähre Nonnenwerth hat ihren Betrieb eingestellt - mit Folgen auch für den Schulbetrieb.

Die Fähre Nonnenwerth hat ihren Betrieb eingestellt - mit Folgen auch für den Schulbetrieb.

Nonnenwerth. Aufgrund des Niedrigwassers im Rhein gibt es keinen Fährverkehr zur Insel Nonnenwerth. Dadurch musste der Unterricht ausfallen. Die Schulleitung konnte nun einen Notfallplan aufstellen.

In ihren Bemühungen, für die Schüler des Privaten Inselgymnasiums Nonnenwerth zumindest einen Notunterricht auf die Beine zu stellen, erfährt die Schulleitung um Andrea Monreal große, solidarische Hilfe von beiden Seiten des Rheins. So kann nicht nur in einem Pfarrheim in Bad Honnef die durch das Rhein-Niedrigwasser eingetretene Situation des Fährausfalls kompensiert werden, sondern beispielsweise auch dank Räumlichkeiten in den Pfarrheimen Nieder- und Oberdollendorf, in der Grundschule Erpel, in einem Raum des Bad Honnefer Wassersportvereins sowie in der Integrierten Gesamtschule (IGS) Remagen.

„Ich bin überwältigt von der Unterstützung und Hilfsbereitschaft“, so die kommissarische Schulleiterin im GA-Gespräch unmittelbar nach einer Schulleitersitzung auf der rechten Rheinseite. Geplant ist ab Donnerstag ein Schichtwechsel auf beiden Rheinseiten, so dass immer acht Klassen vier volle Stunden Unterricht erhalten können. „In der IGS, das ist mit Stadt und Kreis abgestimmt, werden vorrangig die klausurrelevanten Kurse der Oberstufe stattfinden. Transportiert werden die Schüler mit der Fähre 'Nixe', die ja zwischen Kripp und Linz noch verkehrt“, so Monreal.